Metalldetektoren nach Wasserdichtigkeit und Suchtiefe.

Geräte für Erwachsene, vom Einstieg bis zur Oberklasse — mit Amazon-Partnerlink und den Regeln, die vor dem ersten Suchgang gelten.

Ob ein Metalldetektor zum Urlaub am Meer passt, entscheidet zuerst eine Frage: Darf das ganze Gerät ins Wasser, oder nur die Suchspule? Danach kommt die Suchtiefe, die jeder Hersteller nennt und die im echten Boden selten erreicht wird. Diese Seite ist deshalb nach Wasserdichtigkeit geordnet, die Pinpointer zum punktgenauen Ausgraben stehen am Ende. Kinder- und Spielzeuggeräte fehlen absichtlich. Und bevor es losgeht: In den meisten Bundesländern braucht das Suchen eine Genehmigung der Denkmalbehörde, und wer Munition findet, fasst sie nicht an.

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Zwei Angaben, die man auf der Packung falsch liest

„Wasserdicht" heißt bei Metalldetektoren zweierlei. Bei vielen Einstiegsgeräten ist nur die Suchspule wasserdicht, das Bedienteil nicht — die Spule darf durchs flache Wasser, das Gerät bleibt oben. Wer im Meer bis zur Hüfte sucht, braucht ein Gerät, das der Hersteller vollständig wasserdicht nennt, mit einer Tauchtiefe in Metern.

Die Detektionstiefe auf der Packung gilt für ein großes Ziel unter günstigen Bedingungen. Kleine Münzen, nasser Sand und mineralischer Boden verkürzen sie. Nützlicher als die größte Zahl ist ein Gerät, das sich auf den Boden einstellt — manche tun das automatisch.

Alle Empfehlungen im Überblick

KategorieProduktKurz erklärt
Ganz wasserdicht, OberklasseMinelab Equinox 700, Multifrequenz, mit kabellosen KopfhörernDer Equinox 700 ist laut Hersteller vollständig wasserdichtAnsehen →
Ganz wasserdicht, Frequenz wählbarMinelab X-Terra ProDer X-Terra Pro ist laut Hersteller vollständigAnsehen →
Ganz wasserdicht, EinstiegMinelab Vanquish 360, Multi-IQ, IP68Der Vanquish 360 ist laut Hersteller komplett bis 5 MeterAnsehen →
Ganz wasserdicht, mit AkkuNokta FINDX PRO, IP68, mit Kopfhörer und GrabungswerkzeugDer FINDX PRO ist laut Hersteller nach IP68 vollständigAnsehen →
Wasserdichte Spule, MultifrequenzMinelab Vanquish 340, Multifrequenz, wasserdichte V10-SpuleDer Vanquish 340 setzt laut Hersteller 5 FrequenzenAnsehen →
Wasserdichte Spule, große SpuleHazlewolke DD90 Metalldetektor, 35,6 cm Doppel-D-SuchspuleDer DD90 trägt laut Hersteller eine 35,6 cm großeAnsehen →
Wasserdichte Spule, EinstiegSUNPOW Metalldetektor OTMD14, IP68-Suchspule 30 cmDer Einstieg dieser AuswahlAnsehen →
Pinpointer, MarkeGarrett Pro-Pointer ATEin Pinpointer findet den Fund im Loch, nachdem der DetektorAnsehen →
Pinpointer, IP67Nokta Pointer, Pinpointer Full SetDer zweite Pinpointer dieser Auswahl ist laut HerstellerAnsehen →

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Unsere Empfehlungen für Metalldetektoren

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Minelab Equinox 700, Multifrequenz, mit kabellosen Kopfhörern

Der Equinox 700 ist laut Hersteller vollständig wasserdicht und bis zu 5 m tauchfähig, sucht mit Multi-IQ auf mehreren Frequenzen und lässt sich mit seinen Karbonfaserschäften auf 61 cm zusammenklappen. Er wiegt 1,2 kg; kabellose Kopfhörer liegen laut Hersteller bei, dazu Taschenlampe und Handgriff-Vibration für die Dämmerung.

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Vorteile

  • vollständig wasserdicht, bis zu 5 m tauchfähig laut Hersteller
  • kabellose Kopfhörer im Lieferumfang laut Hersteller
  • auf 61 cm zusammenklappbar laut Hersteller

Nachteile

  • das teuerste Gerät dieser Auswahl
  • 3 Suchmodi, der X-Terra Pro hat 6
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Minelab X-Terra Pro

Der X-Terra Pro ist laut Hersteller vollständig IP68-wasserdicht und lässt dich Frequenzen wechseln. Er hat je 2 Suchmodi für Park, Feld und Strand, also 6, und 30 Diskriminierungssegmente; er wiegt 1,3 kg und klappt auf 63,5 cm zusammen. Taschenlampe, beleuchtete Tastatur und Handgriff-Vibration helfen in der Dämmerung.

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Vorteile

  • vollständig IP68-wasserdicht laut Hersteller
  • Frequenzen wechseln statt einer festen
  • 6 Suchmodi für Park, Feld und Strand

Nachteile

  • 1,3 kg, schwerer als Equinox 700 und Vanquish 360
  • Frequenz wird von Hand gewählt, nicht automatisch wie beim Vanquish
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Minelab Vanquish 360, Multi-IQ, IP68

Der Vanquish 360 ist laut Hersteller komplett bis 5 Meter wasserdicht (IP68) und sucht mit Multi-IQ gleichzeitig auf mehreren Frequenzen. Automatische Einstellungen machen Bodenabgleich und Frequenzwahl überflüssig; mit ca. 1,16 kg ist er das leichteste Gerät dieser Auswahl, das ein Gewicht nennt. Geliefert wird nur der Detektor.

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Vorteile

  • komplett bis 5 Meter wasserdicht laut Hersteller
  • automatische Einstellungen statt Bodenabgleich von Hand
  • ca. 1,16 kg laut Hersteller

Nachteile

  • nur der Detektor, kein Kopfhörer im Paket
  • 3 Suchmodi, der X-Terra Pro hat 6
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Nokta FINDX PRO, IP68, mit Kopfhörer und Grabungswerkzeug

Der FINDX PRO ist laut Hersteller nach IP68 vollständig wasserdicht bis zu 5 m und lädt seinen Lithium-Akku per USB oder Powerbank, Batterien braucht er nicht. Kopfhörer und Grabungswerkzeug im Set, dazu eine wasserdichte DD-Suchspule mit 27,9 cm und eine Tragetasche; er wiegt 1,2 kg und lässt sich auf 63 cm zurückziehen.

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Vorteile

  • Akku per USB oder Powerbank laden
  • Kopfhörer und Grabungswerkzeug im Set laut Hersteller
  • vollständig wasserdicht bis zu 5 m laut Hersteller

Nachteile

  • einfaches Einzelmenü, wenig zum Feineinstellen
  • Akku statt Batterien: unterwegs braucht es eine Powerbank
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Minelab Vanquish 340, Multifrequenz, wasserdichte V10-Spule

Der Vanquish 340 setzt laut Hersteller 5 Frequenzen gleichzeitig ein und wählt Bodenabgleich und Frequenz selbst. Wasserdicht ist nur die Spule, die V10-Doppel-D-Spule; die Bedienfläche nennt der Hersteller wasserfest. Er wiegt 1,2 kg und lässt sich auf 76 cm zusammenpacken.

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Vorteile

  • 5 Frequenzen gleichzeitig laut Hersteller
  • wasserdichte V10-Spule
  • 1,2 kg, zusammengepackt 76 cm

Nachteile

  • nur die Spule ist wasserdicht, die Bedienfläche wasserfest
  • nur 3 Lautstärkeeinstellungen
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Hazlewolke DD90 Metalldetektor, 35,6 cm Doppel-D-Suchspule

Der DD90 trägt laut Hersteller eine 35,6 cm große Doppel-D-Spule, wasserdicht, die pro Schwung mehr Boden abdeckt, und nennt bis zu 33 cm Detektionstiefe; der Titel nennt 30 cm. Dazu 10 Empfindlichkeitsstufen, Pinpoint, Kopfhöreranschluss und ein Schaft, der stufenlos von 96–124 cm verstellbar ist.

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Vorteile

  • 35,6 cm große Doppel-D-Spule
  • 10 Empfindlichkeitsstufen laut Hersteller
  • Schaft stufenlos von 96–124 cm

Nachteile

  • Tiefe widersprüchlich: 33 cm im Text, 30 cm im Titel
  • Schaft erst ab 96 cm, für kleine Erwachsene lang
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SUNPOW Metalldetektor OTMD14, IP68-Suchspule 30 cm

Der Einstieg dieser Auswahl: laut Hersteller 27 cm Detektionstiefe, 5 Suchmodi und eine 30 cm große IP68-Suchspule für Strand, Wiese, Wald und flaches Wasser. Der Schaft ist von 48 bis 150 cm verstellbar und lässt sich zusammenklappen; betrieben wird das Gerät mit 2 × 9-V-Batterie.

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Vorteile

  • 27 cm Detektionstiefe laut Hersteller
  • 30 cm große IP68-Suchspule
  • Schaft von 48 bis 150 cm

Nachteile

  • läuft mit 2 × 9-V-Batterie statt Akku
  • geringere Detektionstiefe als der Hazlewolke DD90
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Garrett Pro-Pointer AT

Ein Pinpointer findet den Fund im Loch, nachdem der Detektor die Stelle gemeldet hat. Der Pro-Pointer AT ist laut Hersteller wasserfest bis zu 3 Meter, meldet mit Ton und Vibrationsalarm, trägt ein Lineal in Inch und Zentimetern und hat einen Lost-PinPointer-Alarm sowie eine Fast-Retune-Funktion.

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Nokta Pointer, Pinpointer Full Set

Der zweite Pinpointer dieser Auswahl ist laut Hersteller nach IP67 an Land und unter Wasser nutzbar und meldet Metall per Audio und/oder Vibration. Die Empfindlichkeit lässt sich in 4 Stufen einstellen; er ist 24 cm lang.

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Ratgeber: Wasser, Tiefe, Pinpointer — und die Regeln davor

Ein Metalldetektor wird meist nach Suchtiefe verkauft. Für die Wahl wichtiger ist, wo gesucht wird — am Strand, im Wasser oder auf dem Acker — und ob man die Stelle anschließend findet, ohne ein halbes Loch auszuheben.

Ganz wasserdicht oder nur die Spule

Am Strand reicht eine wasserdichte Spule, solange das Bedienteil trocken bleibt: Die Spule darf durch die auslaufende Welle, der Rest nicht. Wer im Wasser steht, braucht ein Gerät, das vollständig wasserdicht ist und eine Tauchtiefe nennt — auf dieser Seite sind das Equinox 700, Vanquish 360 und FINDX PRO mit je 5 m sowie der X-Terra Pro nach IP68. Unter Wasser trägt der eingebaute Lautsprecher nichts mehr; dafür braucht es einen Kopfhörer, der ebenfalls ins Wasser darf.

Eine Frequenz oder mehrere

Geräte mit mehreren Frequenzen gleichzeitig, bei Minelab Multi-IQ genannt, kommen mit nassem Salzsand und wechselndem Boden besser zurecht, weil sie nicht auf eine Frequenz festgelegt sind. Der Vanquish 340 und der Vanquish 360 stellen Bodenabgleich und Frequenz laut Hersteller selbst ein — für den Anfang ist das bequemer als jede Einstellung, die man erst lernen muss.

Wozu ein Pinpointer

Der Detektor meldet die Stelle, nicht den Punkt. Ein Pinpointer ist ein Stab, den man ins ausgehobene Loch hält und der mit Ton oder Vibration anschlägt, je näher er dem Fund kommt. Das spart Graben, und es schont den Boden, den man wieder zumacht.

Bevor du losgehst: Genehmigung, Funde und Munition

In den meisten Bundesländern braucht das Suchen mit dem Metalldetektor eine Nachforschungsgenehmigung der Denkmalbehörde, und Funde können dem Land gehören, statt dem Finder (das sogenannte Schatzregal). Was genau in deinem Bundesland gilt, beantwortet die Landesdenkmalbehörde — frag dort nach, bevor du suchst, und frag auf fremdem Grund den Eigentümer. Im Urlaub im Ausland gilt dasselbe für das jeweilige Land.

Munition und andere Kampfmittel werden nicht angefasst. Wer etwas findet, das nach Granate, Patrone oder Bombenteil aussieht, lässt es liegen, merkt sich die Stelle und ruft die Polizei. Das gilt auch am Strand: An Nord- und Ostsee werden immer wieder Kampfmittel angespült.

Häufige Fragen zu Metalldetektoren

Brauche ich eine Genehmigung, um mit dem Metalldetektor zu suchen?

In den meisten Bundesländern ja: Das Suchen braucht eine Nachforschungsgenehmigung der Denkmalbehörde, und Funde können nach dem Schatzregal dem Land gehören. Die Regeln unterscheiden sich je Bundesland; verbindlich beantwortet das die Landesdenkmalbehörde. Auf fremdem Grund fragst du außerdem den Eigentümer.

Was mache ich, wenn ich Munition finde?

Nicht anfassen, nicht ausgraben, nicht mitnehmen. Merk dir die Stelle, halte Abstand und ruf die Polizei. Das gilt für alles, was nach Granate, Patrone oder Bombenteil aussieht, auch am Strand.

Wie tief findet ein Metalldetektor wirklich?

Die Hersteller nennen auf dieser Seite 27 cm beim SUNPOW und bis zu 33 cm beim Hazlewolke DD90. Solche Angaben gelten für ein großes Ziel unter guten Bedingungen; kleine Münzen und nasser oder mineralischer Boden verkürzen die Tiefe. Eine größere Spule deckt pro Schwung mehr Boden ab.

Von Oliver Meier · Zuletzt aktualisiert am 1. Oktober 2026

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