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Ausstattung für die Motorradreise.

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Auf dem Motorrad ist Gepäck kein Platzproblem, sondern ein Gewichts- und Zugriffsproblem: Was man unterwegs braucht, muss ohne Absteigen erreichbar sein, und was hinten aufgeschnallt ist, darf nicht wandern. Fast alle Berichte über die erste mehrtägige Tour lesen sich gleich — zu viel mitgenommen, zu wenig griffbereit. Diese Seite ist deshalb nach Zugriff sortiert: vorne am Tank, hinten auf der Sitzbank, und was im Regen sofort da sein muss.

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Von Oliver Meier · Zuletzt aktualisiert am 8. August 2026

Zwei Dinge, die man aus Erfahrungsberichten mitnehmen kann

Als Orientierung nennen Tourenfahrer 5 bis 15 Liter für einen Tagesausflug, 35 bis 60 für eine Woche und 60 bis 90 für zwei. Das ist keine Regel, sondern ein Maßstab gegen die übliche Falle: Wer „für alle Fälle" packt, fährt schlechter und packt jeden Abend länger aus.

Regenzeug gehört nicht in die Hecktasche, sondern nach oben oder in den Tankrucksack. Es nützt nur, wenn es angezogen ist, bevor man durchnässt ist — und das entscheidet sich in den zwei Minuten am Straßenrand, nicht beim Packen.

Alle Empfehlungen im Überblick

KategorieProduktKurz erklärt

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Unsere Empfehlungen für Motorradreise

Ratgeber: Vorne, hinten, und was sofort erreichbar sein muss

Motorradgepäck wird meist nach Volumen verkauft. Nützlicher ist die Frage, wie oft man an etwas heranmuss — danach sind die folgenden Punkte geordnet.

Vorne am Tank: was man im Sattel braucht

Papiere, Handy, Geldbeutel, Snack, Handschuhwechsel: alles, was man an der Tankstelle oder an der Ampel greift, gehört nach vorn. Magnethalter genügen für kleine und mittlere Taschen; große Modelle verrutschen bei Tempo, wie mehrere Tests unabhängig berichten. Bei Tanks aus Kunststoff funktionieren Magnete gar nicht — dort braucht es eine Gurt- oder Ringbefestigung.

Hinten auf der Sitzbank: alles, was bis zum Abend geschlossen bleibt

Eine Rollverschluss-Hecktasche ist die unaufwendigste Lösung: kein Reißverschluss, der versagt, und mit dem Roll-Ende nach hinten bleibt sie auch bei Regen trocken. Wichtig sind vier Spannpunkte statt zwei — eine Tasche, die sich seitlich dreht, verändert das Fahrverhalten spürbar.

Regen: zwei Minuten entscheiden

Ein einteiliger Regenkombi ist schneller angezogen als Jacke und Hose getrennt, dafür wärmer als nötig, wenn es nur kurz schauert. Wer beides mitnimmt, packt die Hose oben. Ein Mesh-Beutel für nasses Regenzeug klingt nach Zubehör für Zubehör und ist doch das Teil, das den Rest der Tasche trocken hält.

Was auf der langen Etappe hilft

Als Tagesetappe haben sich 200 bis 350 Kilometer eingespielt, stark abhängig von Kurvenanteil, Pausen und Tageslicht. Ein Nierengurt sitzt fest um den Rumpf und wird von vielen Fahrern auf langen Etappen als angenehmer beschrieben — Schutzausstattung ersetzt er nicht und soll er nicht.

Häufige Fragen zu Motorradreise

Halten Magnet-Tankrucksäcke wirklich bei Autobahntempo?

Kleine und mittlere Taschen ja, große Modelle verrutschen bei höherem Tempo — das berichten mehrere Tests unabhängig voneinander. Und bei Kunststofftanks halten Magnete grundsätzlich nicht; dort braucht es eine Gurt- oder Ringbefestigung.

Wie viel Gepäck braucht man für eine Woche?

Tourenfahrer nennen als Orientierung 35 bis 60 Liter für eine Woche. Wer campt, kommt mit ultraleichtem Zelt, Schlafsack und Matte in eine Gepäckrolle; wer in Hotels übernachtet, braucht weniger. Beides funktioniert, doppelt gepackt funktioniert nicht.

Einteiler oder zweiteilig beim Regenzeug?

Der Einteiler ist schneller an und dichter an den Nähten, dafür zu warm für kurze Schauer und unpraktisch an der Raststätte. Zweiteilig ist flexibler. Wer viel im Wechselwetter fährt, nimmt oft die Regenhose allein mit — sie deckt den Fall ab, in dem die Jacke schon wasserdicht ist.

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