Tipps & Hintergrundwissen
Zwei Dinge, die man vor dem Kauf wissen sollte
Das Lochbild entscheidet, ob die Absaugung arbeitet. Bei 125-Millimeter-Geräten sind acht Löcher der verbreitete Standard; Teller und Schleifpapier müssen dasselbe Muster haben, sonst saugt das Gerät gegen geschlossenes Papier. Steht auf dem Papier nur der Durchmesser und keine Lochzahl, passt es womöglich nicht — die Lochzahl gehört vor dem Kauf geprüft, beim Papier genauso wie beim Ersatzteller.
Staubbox und Sauganschluss sind zwei verschiedene Dinge. Fast jedes Gerät bringt einen Fangsack oder eine kleine Filterbox mit; sie nimmt den gröberen Teil auf und ist nach ein paar Minuten voll. Der Anschluss für den Werkstattsauger ist die Lösung, die den Raum sauber hält — er braucht allerdings meist einen Adapter, weil Werkzeugstutzen und Saugerschlauch selten denselben Durchmesser haben.
Alle Empfehlungen im Überblick
| Kategorie | Produkt | Kurz erklärt | |
|---|---|---|---|
| Der günstigste Einstieg | WORKPRO Exzenterschleifer 125 mm mit 300 Watt und 20 Blatt Schleifpapier | 300 Watt, stufenlos regelbar, mit Staubbehälter und | Ansehen → |
| Viel Watt fürs Geld | Einhell Exzenterschleifer TC-RS 425 E mit 425 Watt und Staubfangsack | 425 Watt, 125-Millimeter-Klettteller und 2,5 Millimeter | Ansehen → |
| Der Klassiker mit Koffer | Bosch Exzenterschleifer PEX 400 AE mit 370 Watt und Paper Assistant | 370 Watt mit elektronischer Drehzahlvorwahl, im | Ansehen → |
| 150 Millimeter statt 125 | metabo Exzenterschleifer SXE 3150 mit 150-mm-Teller und Alugehäuse | 310 Watt, 150-Millimeter-Schleifteller und 3 Millimeter | Ansehen → |
| Zwei Hände, drehbarer Griff | Makita BO5041 Exzenterschleifer 125 mm mit Bremsring und Zusatzgriff | Zwei-Hand-Maschine mit elektronischer Drehzahlvorwahl | Ansehen → |
| Ohne Kabel, ohne Akku | Bosch Professional GEX 18V-125 Akku-Exzenterschleifer in der L-BOXX | Akkugerät mit bürstenlosem Motor aus dem 18-Volt-System | Ansehen → |
| Das Teil zwischen Gerät und Sauger | Bosch Staubabsaugadapter für Exzenter-, Schwing- und Multischleifer | Der Adapter, der den Schleifer mit dem Staubsaugerschlauch | Ansehen → |
| Wenn der Klett nicht mehr hält | ANBOO Schleifteller 125 mm Klett mit 8 Löchern, 2 Stück | Zwei Ersatzteller mit 8-Loch-Bild und vier zusätzlichen | Ansehen → |
| Sieben Körnungen zum Nachkaufen | Schleifpapier 125 mm Klett, 140 Blatt in sieben Körnungen, 8 Loch | 140 Blatt in den Körnungen 40, 60, 80, 120, 180, 240 und 400 | Ansehen → |
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Unsere Empfehlungen: sechs Geräte und das Zubehör für die Absaugung
WORKPRO Exzenterschleifer 125 mm mit 300 Watt und 20 Blatt Schleifpapier
300 Watt, stufenlos regelbar, mit Staubbehälter und Sauganschluss. Laut Hersteller läuft das Gerät mit bis zu 13.000 Umdrehungen und lässt sich über ein Stellrad stufenlos regeln; eine integrierte Belüftungskonstruktion saugt den Staub ab und kühlt dabei den Motor. Für die bessere Absaugung kann ein Staubsauger angeschlossen werden. Zwanzig Blatt 8-Loch-Schleifpapier in 125 Millimetern liegen bei.
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Vorteile
- Zwanzig Blatt 8-Loch-Papier im Lieferumfang — Zubehör kommt nicht sofort dazu
- Stufenlose Drehzahlregelung über ein Stellrad
- Anschluss für den Staubsauger laut Hersteller vorgesehen
Nachteile
- 300 Watt sind die kleinste Leistung dieser Auswahl
- Die Herstellerangaben nennen weder Schwingkreis noch Zusatzgriff
Einhell Exzenterschleifer TC-RS 425 E mit 425 Watt und Staubfangsack
425 Watt, 125-Millimeter-Klettteller und 2,5 Millimeter Schwingkreis. Einhell gibt Schwingzahlen zwischen 12.000 und 26.000 je Minute an, geregelt über eine Drehzahlelektronik. Der Schleifteller hält das Papier per Kletthaftung, Staubabsaugung und Staubfangsack gehören zum Gerät. Softgrip, Zusatzhandgriff und zwei Meter Kabel sind laut Hersteller für längeres Arbeiten gedacht.
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Vorteile
- 425 Watt — die höchste Leistung unter den Netzgeräten dieser Auswahl
- Zusatzhandgriff und Softgrip serienmäßig
- Drehzahl elektronisch regelbar, von 12.000 bis 26.000 je Minute
Nachteile
- 2,5 Millimeter Schwingkreis sind auf Feinschliff ausgelegt, nicht auf Abtrag
- Textiler Fangsack statt Filterbox — im Innenraum gehört der Sauger dazu
Bosch Exzenterschleifer PEX 400 AE mit 370 Watt und Paper Assistant
370 Watt mit elektronischer Drehzahlvorwahl, im Kunststoffkoffer. Bosch nennt als Einsatzbereiche mittelgroße und größere Flächen sowie das Polieren flacher und gewölbter Oberflächen; das Gerät ist laut Hersteller auch vertikal und über Kopf zu führen. Im Lieferumfang stehen der Paper Assistant zum lochgenauen Aufsetzen des Schleifpapiers, ein Schleifpapier der Körnung 80 und ein Kunststoffkoffer.
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Vorteile
- Paper Assistant setzt das Papier lochgenau auf — das hält die Absaugung frei
- Koffer im Lieferumfang
- Laut Hersteller auch für vertikales Arbeiten und über Kopf geeignet
Nachteile
- Nur ein einziges Schleifpapier liegt bei
- Die Herstellerangaben nennen keine Staubbox; der Adapter weiter unten führt PEX 400 A in seiner Liste
metabo Exzenterschleifer SXE 3150 mit 150-mm-Teller und Alugehäuse
310 Watt, 150-Millimeter-Schleifteller und 3 Millimeter Schwingkreis. Die Vario-Elektronik regelt laut Metabo stufenlos zwischen 4.000 und 12.000 Umdrehungen. Das Gehäuse ist aus Aluminium, der Teller trägt ein Multi-Hole-Lochbild mit Kletthaftung. Zum Lieferumfang gehören ein Textil-Staubbeutel und ein Sechskantschlüssel; ein Allzwecksauger lässt sich laut Hersteller anschließen.
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Vorteile
- 150-Millimeter-Teller — mehr Fläche je Zug als die 125er dieser Auswahl
- Aluminiumgehäuse statt Kunststoff
- Textil-Staubbeutel und Anschluss für den Allzwecksauger
Nachteile
- 150 Millimeter heißt eigenes Papierformat: die 125er-Scheiben dieser Seite passen nicht
- 310 Watt auf der größeren Fläche — beim Abtrag der langsamere der beiden Netzklassiker
Makita BO5041 Exzenterschleifer 125 mm mit Bremsring und Zusatzgriff
Zwei-Hand-Maschine mit elektronischer Drehzahlvorwahl. Makita beschreibt sie als leichte Maschine mit hoher Abtragleistung für Schleifen, Lackzwischenschliff und Polieren. Ein Bremsring lässt den Schleifteller sanft anlaufen und beim Abschalten sofort stillstehen — das verhindert Einschlagspuren beim Aufsetzen. Der Zusatzgriff ist um 300 Grad drehbar und lässt sich damit an die Arbeitsrichtung anpassen.
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Vorteile
- Zusatzgriff um 300 Grad drehbar
- Bremsring für sanften Anlauf und sofortigen Stillstand
- Laut Hersteller hohe Abtragleistung bei geringem Gewicht
Nachteile
- Die Herstellerangaben nennen weder Staubbox noch Sauganschluss
- Als Zwei-Hand-Maschine für enge Stellen die unhandlichste dieser Auswahl
Bosch Professional GEX 18V-125 Akku-Exzenterschleifer in der L-BOXX
Akkugerät mit bürstenlosem Motor aus dem 18-Volt-System. Bosch nennt als Merkmale eine ergonomische Handauflage und einen Griff nahe am Werkstück; der bürstenlose Motor soll schnelleren Arbeitsfortschritt und längere Lebensdauer bringen. Die Akkus sind mit dem übrigen Bosch-Professional-18-Volt-System und der Partnerschaft AMPShare kompatibel. Im Lieferumfang stehen Schleifteller, ein Schleifpapier, ein Staubbeutel und die L-BOXX — Akku und Ladegerät nicht.
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Vorteile
- Kein Kabel — die einzige Wahl dieser Seite für Arbeiten ohne Steckdose
- Bürstenloser Motor und L-BOXX im Lieferumfang
- Akkus mit dem übrigen 18-Volt-System und AMPShare kompatibel
Nachteile
- Akku und Ladegerät sind NICHT dabei und kosten extra
- Lohnt nur, wenn schon Bosch-Professional-18-Volt-Akkus im Haus sind
Bosch Staubabsaugadapter für Exzenter-, Schwing- und Multischleifer
Der Adapter, der den Schleifer mit dem Staubsaugerschlauch verbindet. Bosch führt ihn als Zubehör für Exzenter-, Schwing- und Multischleifer; die Kompatibilitätsliste nennt unter anderem GEX 125, GEX 125 AC, GEX 150 AC, PEX 400 A und PEX 420 AE. Er ist damit das Verbindungsstück, ohne das der Sauganschluss vieler Geräte ins Leere läuft — und es kostet weniger als ein Päckchen Schleifpapier.
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Vorteile
- Verbindet Schleifer und Werkstattsauger — ohne Adapter passt selten etwas
- Die Kompatibilitätsliste nennt GEX 125 und PEX 400 A ausdrücklich
- Das günstigste Teil dieser Seite
Nachteile
- Die Liste ist eine Bosch-Liste; über Fremdgeräte sagt sie nichts
- Ein einzelnes Teil, kein Satz mit mehreren Durchmessern
ANBOO Schleifteller 125 mm Klett mit 8 Löchern, 2 Stück
Zwei Ersatzteller mit 8-Loch-Bild und vier zusätzlichen Öffnungen. Der Anbieter nennt Beflockungsmaterial als Oberfläche und gibt an, dass die Löcher den Schleifstaub während der Arbeit aufnehmen. Die Kompatibilitätsliste führt die Teilenummern 151281-08, DW4388, 743081-8 und 743051-7 sowie die Makita-Modelle BO5010, BO5030K, BO5031K und BO5041K — darunter das Gerät weiter oben auf dieser Seite.
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Vorteile
- Zwei Teller im Set statt einem
- 8 Löcher und 4 Öffnungen passen zum Lochbild der Absaugung
- Die Kompatibilitätsliste nennt Makita BO5041 ausdrücklich
Nachteile
- An die genannten Teilenummern gebunden — auf andere Geräte passt er nicht zwingend
- Bisher erst wenige Bewertungen, verglichen mit den Markentellern
Schleifpapier 125 mm Klett, 140 Blatt in sieben Körnungen, 8 Loch
140 Blatt in den Körnungen 40, 60, 80, 120, 180, 240 und 400. Der Anbieter nennt Aluminiumoxid als Schleifmittel und einen selbsthaftenden Klettrücken mit 125 Millimetern Durchmesser. Das 8-Loch-Bild ist laut Anbieter auf Exzenterschleifer abgestimmt und soll die Abnutzung des Papiers um fast dreißig Prozent verringern, weil der Staub abgesaugt statt verrieben wird.
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Vorteile
- Sieben Körnungen von 40 bis 400 in einem Satz
- 8-Loch-Bild passt zum Lochmuster der Absaugung
- 140 Blatt — reicht für mehrere Projekte
Nachteile
- Nur für 125-Millimeter-Teller; auf dem 150er dieser Seite passt es nicht
- Die Verteilung der Körnungen ist vorgegeben und nicht wählbar
Alle Exzenterschleifer und passendes Zubehör bei Amazon
Diese Seite zeigt eine Auswahl. Wer ein bestimmtes Lochbild, eine bestimmte Tellergröße oder ein Akkusystem sucht, das hier nicht vorkommt, findet die vollständige Auswahl in der Amazon-Suche.
Zum Angebot →Ratgeber: Absaugung, Lochbild, Tellergröße
In dieser Reihenfolge fallen die Entscheidungen — und in dieser Reihenfolge stehen die Abschnitte.
Warum die Absaugung die erste Frage ist
Schleifstaub aus Holz ist feiner, als er aussieht, und ein Exzenterschleifer erzeugt ihn über die ganze Fläche statt nur an einer Kante. Er setzt sich auf jede waagerechte Fläche im Raum, und was in der Luft bleibt, atmet man ein — bei Lack und alten Anstrichen ist das der Grund, warum die Absaugung kein Komfortmerkmal ist. Die Geräte dieser Seite bringen dafür zwei Stufen mit: eine Staubfangbox oder einen Textilsack am Gerät und einen Stutzen für den Werkstattsauger. Nur die zweite Stufe hält den Raum wirklich sauber; die erste ist für den Gartentisch gedacht.
Acht Löcher, und warum sie zusammenpassen müssen
Die Absaugung zieht den Staub durch den Schleifteller ab, und dafür braucht sowohl der Teller als auch das Papier ein Loch an derselben Stelle. Bei 125 Millimetern ist ein Muster aus acht Löchern der verbreitete Standard, manche Teller haben zusätzlich vier kleinere Öffnungen. Liegt ein Papier ohne Lochung auf einem gelochten Teller, saugt das Gerät gegen eine geschlossene Fläche — es verstopft schneller, und der Staub bleibt im Raum. Ein Hersteller beziffert den Unterschied sogar: Durch die Lochung nutze sich das Papier um fast dreißig Prozent langsamer ab.
125 oder 150 Millimeter
Die beiden Tellergrößen sind zwei getrennte Welten, und zwar beim Zubehör mehr als beim Gerät. 125 Millimeter ist das gängige Maß für Heimwerkergeräte: Papier und Ersatzteller gibt es überall, die Auswahl an Körnungen ist am größten. 150 Millimeter schleift je Zug mehr Fläche und liegt im Profibereich häufiger — dafür passt kein einziges 125er-Papier darauf. Wer sich zwischen zwei Geräten nicht entscheiden kann, sollte prüfen, welches Papier er ohnehin schon im Haus hat.
Schwingkreis: die Zahl, die über den Abtrag entscheidet
Neben der Wattzahl steht in den Produktangaben ein Maß in Millimetern — der Schwingkreis oder Exzenterhub. Er sagt, wie weit der Teller bei jeder Umdrehung ausschlägt, und damit, wie viel Material abgetragen wird: Zweieinhalb Millimeter sind ein feiner Schliff, fünf Millimeter tragen deutlich mehr ab und hinterlassen ein gröberes Bild. Für den Zwischenschliff vor dem Lackieren ist der kleine Wert richtig, für alte Farbschichten der große. Manche Geräte lassen beides zu und stellen zwischen zwei Schwingkreisen um.
Wenn der Klett nicht mehr hält
Der Schleifteller ist ein Verschleißteil. Die Häkchen des Kletts brechen mit der Zeit ab, und dann hält das Papier nicht mehr — spätestens wenn eine Scheibe während der Arbeit wegfliegt, ist der Teller fällig. Ersatzteller gibt es einzeln und im Doppelpack, meist an eine Teilenummer gebunden; die steht in der Bedienungsanleitung oder auf dem alten Teller. Günstiger ist die Klettauflage zum Aufkleben, die das alte Hakenband ersetzt, ohne dass der ganze Teller gewechselt wird.
Körnung: womit man anfängt und womit man aufhört
Je kleiner die Zahl, desto gröber das Korn. Für alte Lackschichten beginnt man bei 40 bis 60, für gewöhnliche Holzarbeit sind 80 bis 120 der Arbeitsbereich, und ab 240 geht es ums Glätten statt ums Wegnehmen. Vor dem Ölen lohnt eine Stufe mehr als vor dem Lackieren, weil Öl die Oberfläche nicht ausgleicht. Der häufigste Fehler ist ein zu grober Start — die Riefen nimmt man später kaum noch heraus; deshalb ist ein Sortiment mit mehreren Körnungen nützlicher als ein Stapel derselben Stärke.
Was nicht auf diese Seite gehört
Der Exzenterschleifer glättet, er trägt nicht ab — dafür steht der Bandschleifer mit umlaufendem Band. Delta- und Multischleifer sind eine eigene Klasse für Ecken und Sprossen und stehen deshalb nicht hier, auch wenn sie in Suchergebnissen oft danebenstehen. Wer Nuten und Profile fräsen will, findet das Werkzeug bei Oberfräse & Fräszubehör, und wenn der Strom nicht bis zur Arbeitsstelle reicht, steht die passende Trommel bei Kabeltrommel.
Häufige Fragen zum Exzenterschleifer
Brauche ich wirklich einen Sauganschluss?
Im Innenraum ja. Ein Exzenterschleifer erzeugt sehr feinen Staub über die ganze Fläche, und die mitgelieferte Staubbox oder der Textilsack nimmt davon nur den gröberen Teil auf — nach wenigen Minuten ist sie voll. Der angeschlossene Werkstattsauger ist die einzige Lösung, die den Raum sauber hält. Draußen ist es eine Frage der Bequemlichkeit, drinnen nicht.
Warum passt mein Schleifpapier nicht auf den Teller?
Meist stimmt das Lochbild nicht. Bei 125 Millimetern sind acht Löcher der verbreitete Standard, aber es gibt auch Teller mit anderen Mustern und Papier ganz ohne Lochung. Haftet das Papier zwar, saugt das Gerät aber nicht mehr ab, liegt es genau daran: Der Staub kommt nicht durch. Vor dem Kauf gehört deshalb nicht nur der Durchmesser geprüft, sondern auch die Zahl der Löcher.
Was ist der Unterschied zwischen 125 und 150 Millimetern?
Die Fläche je Zug — und das gesamte Zubehör. Ein 150er-Teller schleift schneller, aber kein 125er-Papier passt darauf, und die Auswahl an Körnungen ist kleiner. 125 Millimeter ist das gängige Heimwerkermaß mit der größten Auswahl. Wer schon Papier im Haus hat, sollte das Gerät danach aussuchen und nicht umgekehrt.
Wofür steht der Schwingkreis in den Produktangaben?
Er sagt, wie weit der Teller bei jeder Umdrehung ausschlägt, und damit, wie viel Material abgetragen wird. Zweieinhalb Millimeter geben einen feinen Schliff, fünf Millimeter tragen deutlich mehr ab und hinterlassen ein gröberes Bild. Für den Zwischenschliff vor dem Lackieren ist der kleine Wert richtig, für alte Farbschichten der große.
Mein Schleifteller hält das Papier nicht mehr — muss ein neuer her?
Nicht unbedingt. Wenn die Häkchen des Kletts abgenutzt sind, lässt sich das Hakenband durch eine selbstklebende Klettauflage ersetzen, ohne den ganzen Teller zu wechseln. Ist der Teller selbst verzogen oder ausgebrochen, hilft das nicht mehr — dann gehört ein Ersatzteller her, und der ist an eine Teilenummer gebunden, die in der Bedienungsanleitung steht.