Zuerst das Netz: WLAN bis in jeden Raum
Jedes Gerät auf dieser Seite hängt am WLAN oder an einer Zentrale, die daran hängt. Reicht das Signal nicht bis ins Schlafzimmer oder in den Flur, liegt der Fehler beim Netz und nicht beim Gerät. Deshalb steht es hier vorn, auch wenn es der unscheinbarste Teil der Einrichtung ist.
Preislage auf dieser Seite: € günstiger bis €€€ teurer
TP-Link Deco M4 Mesh-WLAN-Set, 2er-Pack, AC1200
Zwei Einheiten, die laut Hersteller ein Netz mit einem einzigen Netzwerknamen bilden und zusammen bis zu 260 m² abdecken. Gefunkt wird im älteren Standard AC1200, was für Streaming und Videoanrufe reicht; eingerichtet wird über die Deco-App.
Am besten für: eine Wohnung, in der das WLAN des Routers schon im Schlafzimmer oder im Flur abreißt
FRITZ!Mesh Set 1700, 2er-Set, Wi-Fi 7
Zwei FRITZ!Repeater 1700, gedacht laut Hersteller für Wohnungen mit bis zu 5 Zimmern. Das Set ersetzt den vorhandenen Router nicht, sondern ergänzt ihn, und funktioniert laut Hersteller mit jedem bestehenden Modemrouter, einem Glasfasermodem oder einer FRITZ!Box.
Am besten für: wer die Box vom Anbieter behalten und trotzdem ein Mesh aufbauen will
Tipp
Vor dem Kauf mit dem Handy durch die Wohnung gehen und dort ein Video starten, wo später Thermostat, Steckdose oder Türschloss sitzen sollen. Bricht es im Flur ab, gehört das Mesh vor das erste smarte Gerät.
Die ersten Geräte: Steckdose und Sprachsteuerung
Der einfachste Einstieg ist ein Gerät, das nichts umbaut: eine Steckdose, die per App schaltet, und ein Lautsprecher, der auf Zuruf hört. Beides ist schnell eingerichtet und lässt sich jederzeit wieder abziehen.
Smarte WLAN-Steckdose mit Verbrauchsmessung (TP-Link Tapo P110)
Schaltet angeschlossene Geräte per App oder Sprachbefehl und zeigt den Energieverbrauch in Echtzeit an, ganz ohne zusätzliche Basisstation. Sie kommt in die vorhandene Wandsteckdose, das Gerät wird in sie eingesteckt.
Am besten für: den ersten Versuch mit einer Lampe oder einem Gerät, dessen Stromverbrauch man kennen will
Smarter Lautsprecher mit Alexa (Amazon Echo Dot)
Kompakter Smart Speaker mit Alexa, oft die zentrale Schaltstelle für weitere Smart-Home-Geräte im Haushalt. Die Sprachsteuerung kommt ohne Handy in der Hand aus.
Am besten für: wer die ersten Geräte per Zuruf schalten will statt über mehrere Apps
Tipp
Mit einer Lampe anfangen, die jeden Abend zur selben Zeit angehen soll. Wer nach einer Woche merkt, dass er sie nicht mehr selbst schaltet, weiß, wofür sich das zweite Gerät lohnt.
Heizung und Rauchmelder
Ein Thermostat und ein Rauchmelder schalten nichts Sichtbares, sie arbeiten im Hintergrund. Gerade deshalb lohnt sich hier die App: Sie zeigt, was in der leeren Wohnung passiert.
Smartes Heizkörperthermostat Starter Kit (tado°)
Regelt die Raumtemperatur automatisch nach Zeitplan und Anwesenheit. Eingerichtet ist es in der Regel in wenigen Minuten pro Heizkörper; die Adapter im Kit passen laut Hersteller auf fast alle Heizkörperventile.
Am besten für: Räume, die tagsüber leer stehen und trotzdem durchgeheizt werden
Smarter WLAN-Rauchmelder (X-Sense)
Vernetzter Rauchmelder mit Sprachausgabe, der einen Alarm zusätzlich direkt aufs Smartphone schickt. Für die App-Funktion braucht er laut Hersteller die Basisstation SBS50, die nicht im Lieferumfang liegt.
Am besten für: wer auch unterwegs mitbekommen will, wenn zu Hause ein Melder anschlägt
Tipp
Beim Thermostat zuerst einen einzelnen Raum ausstatten und nach ein paar Wochen ansehen, ob der Zeitplan passt. Beim Rauchmelder die Basisstation gleich mitbestellen: Ohne sie meldet er laut Hersteller nur vor Ort und schickt nichts aufs Handy.
Die Haustür: Schlossantrieb ohne Bohren
Ein Smart Lock ist der Schritt, über den Einsteiger am längsten nachdenken, und das zu Recht. Beide Antriebe hier werden laut Hersteller ohne Bohren an das vorhandene Schloss gesetzt.
Nuki Smart Lock Go (2025) mit Keypad, Bluetooth, WLAN und Matter
Das Einstiegsmodell von Nuki wird laut Hersteller in wenigen Minuten über dem bestehenden Schloss montiert, ohne Bohren. Mit dem Keypad im Lieferumfang öffnet die Tür auch per Code; es speichert bis zu 200 Codes, etwa für Kinder, Gäste oder Reinigungskräfte. Den weltweiten Zugriff über die App gibt es als kostenpflichtigen Zusatzdienst.
Am besten für: eine Wohnungstür, durch die Familie oder Gäste ohne eigenen Schlüssel hereinkommen sollen
SwitchBot Lock Pro Set mit Keypad Touch und Hub Mini, Schwarz
Das Set bringt den Antrieb, das Keypad Touch mit Fingerabdruckerkennung und den Matter-fähigen Hub Mini mit. Laut Hersteller läuft es mit 4 x AA 1,5V-Batterien bis zu 6-9 Monaten, je nach Nutzung; Auto-Lock schließt beim Verlassen ab.
Am besten für: wer per Fingerabdruck öffnen und den Status von Schloss und Tür in der App sehen will
Tipp
In der Mietwohnung vorher die Hausverwaltung fragen, ob ein Antrieb auf dem Schloss in Ordnung ist. Und vor dem Kauf nachsehen, welcher Zylinder in der Tür steckt; auf der Themenseite Smart Lock für die Haustür steht, worauf es dabei ankommt.
Die komplette Auswahl auf einen Blick
- TP-Link Deco M4 Mesh-WLAN-Set, 2er-Pack, AC1200
- FRITZ!Mesh Set 1700, 2er-Set, Wi-Fi 7
- Smarte WLAN-Steckdose mit Verbrauchsmessung (TP-Link Tapo P110)
- Smarter Lautsprecher mit Alexa (Amazon Echo Dot)
- Smartes Heizkörperthermostat Starter Kit (tado°)
- Smarter WLAN-Rauchmelder (X-Sense)
- Nuki Smart Lock Go (2025) mit Keypad, Bluetooth, WLAN und Matter
- SwitchBot Lock Pro Set mit Keypad Touch und Hub Mini, Schwarz
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Häufige Fragen
Brauche ich für den Einstieg eine Smart-Home-Zentrale?
Nicht unbedingt. Die WLAN-Steckdose dieser Auswahl schaltet ohne zusätzliche Basisstation, und das Nuki Smart Lock Go läuft laut Hersteller standardmäßig über Bluetooth in Türnähe. Eine Zentrale lohnt sich, wenn mehrere Geräte zusammenarbeiten sollen; im SwitchBot-Set liegt mit dem Hub Mini eine bei. Der Rauchmelder dieser Auswahl braucht für die App laut Hersteller seine eigene Basisstation.
Geht Smart Home auch in der Mietwohnung?
Zum größten Teil ja. Steckdose und Lautsprecher kommen ohne Umbau aus, ein Heizkörperthermostat ist in der Regel in wenigen Minuten pro Heizkörper eingerichtet, und beide Schlossantriebe hier werden laut Hersteller ohne Bohren montiert. Beim Türschloss vorher die Hausverwaltung fragen, ob der Aufsatz in Ordnung ist.
Womit fange ich am besten an?
Mit dem WLAN, denn jedes Gerät hängt daran. Danach mit einem Gerät, das man jeden Tag benutzt, etwa einer smarten Steckdose für eine Lampe. Thermostat, Rauchmelder und Türschloss kommen dazu, wenn das erste Gerät zuverlässig läuft.
Was bedeutet Matter?
Matter ist ein gemeinsamer Standard, über den smarte Geräte verschiedener Hersteller zusammenarbeiten sollen. In dieser Auswahl nennen ihn die Hersteller beim Nuki Smart Lock Go und beim Hub Mini aus dem SwitchBot-Set. Wer später Geräte mehrerer Marken mischen will, achtet beim Kauf darauf.