Strom ohne Stromsäule: Powerstation und Solarpanel
Licht, Kühlbox, Handy und Notebook laufen auch abseits des Campingplatzes, solange Strom da ist. Eine Powerstation speichert ihn, ein Solarpanel füllt sie tagsüber wieder auf. Wie groß die Station sein muss, hängt davon ab, was am Abend angeschlossen ist.
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Jackery Explorer 500 v2 Powerstation, 512 Wh, 500 W (1000 W Spitze)
Die klassische Camping-Box mit 512 Wattstunden, 500 Watt Dauerleistung und 1000 Watt Spitze, mit 5,7 kg mit einer Hand zu tragen. Sie ist gedacht für Kühlbox, Notebook, Kamera und Drohne, ausdrücklich nicht für den Wasserkocher; laut Hersteller ist sie in etwa 1,3 Stunden wieder voll.
Am besten für: ein Wochenende mit Kühlbox und Licht, wenn die Station auch mal vor den Bus auf den Campingtisch wandert
DJI Power 1000 Mini Powerstation, 1008 Wh LFP-Akku
Eine Kilowattstunde in kompakter Form: 1008 Wattstunden und laut Hersteller 1000 Watt Ausgangsleistung. Mit 400 Watt Autoladung lädt sie während der Fahrt, ein ausziehbares USB-C-Kabel muss nicht erst gesucht werden, und für das Solarpanel bringt sie ein MPPT-Modul mit 400 Watt mit.
Am besten für: Van und Wohnmobil, die jeden Tag ein Stück fahren und dabei die Station gleich mitladen
ECO-WORTHY 200 W faltbares Solarpanel für Powerstations, ETFE
Ein faltbares Solarpanel mit 200 Watt und den Steckern XT60, DC7909 und DC8020, die die meisten Stationen mitbringen. Eine integrierte Halterung stellt es in die Sonne; zusammengeklappt misst es laut Hersteller 64 × 53,2 × 5 cm und wiegt 7,8 kg.
Am besten für: mehrere Tage am selben Platz, an denen die Station tagsüber nachgeladen werden soll, ohne den Motor anzulassen
Tipp
Vor dem Kauf einmal aufschreiben, was abends wirklich Strom zieht, und die Wattstunden zusammenzählen. Wer fährt, lädt unterwegs; wer steht, braucht das Panel. Ob es zur Station passt, sagen deren Daten: Welche Solarleistung nimmt ihr Eingang an, und welche Spannung verträgt er?
Gas zum Kochen und Heizen
Im Wohnmobil hängen Kocher, Kühlschrank und oft auch die Heizung am Gas. Was autark bedeutet, entscheidet hier die Flasche: wie viel drin ist und wo sie unterwegs wieder voll wird.
Bluecraft Alu-Gasflasche 11 kg, leer, für Camping und Gasgrill
11 kg sind die gängige Füllmenge für Wohnmobil und Heizung. Die Flasche aus Aluminium ist deutlich leichter als eine aus Stahl. Sie kommt leer, zum Befüllen oder Tauschen an der ersten Füllstation.
Am besten für: die zweite Flasche im Gaskasten, damit beim Kochen nicht plötzlich die einzige leer ist
Druckminderer für Caravan und Wohnmobil, 30 mbar, mit Schlauch
Regelt den Flaschendruck auf die 30 mbar, die Kocher und Heizung im Wohnmobil brauchen. Mit RVS-8-Anschluss, passend zu den gängigen Alu- und Stahlflaschen, und mit Schlauch.
Am besten für: den Ersatz eines alten Reglers oder eine zweite Flasche, die einen eigenen Anschluss bekommt
PELMOS Gasflaschen-Adapter-Set, 4-teilig
Verschiedene Länder verwenden verschiedene Ventilanschlüsse. Das 4-teilige Set deckt die gängigen europäischen Systeme ab, damit die eigene Flasche auch im Ausland befüllt werden kann.
Am besten für: Reisen ins Ausland, bei denen die Gasflasche unterwegs nachgefüllt werden muss
Tipp
Zwei Flaschen sind die bequemste Lösung: Eine ist angeschlossen, die zweite ist voll. Den Gasschlauch und die Anlage selbst lässt man regelmäßig von einem Fachbetrieb prüfen; wer unsicher ist, wann die nächste Prüfung fällig ist, findet die Angabe meist auf der Prüfplakette im Fahrzeug.
Warm bleiben, wenn die Nächte kalt werden
Im Herbst und Winter entscheidet die Heizung, wie lange man ohne Stromanschluss stehen bleiben will. Eine Diesel-Luftheizung nimmt ihren Kraftstoff aus dem Tank und braucht nur wenig Strom, deshalb passt sie gut zu einer Powerstation.
Autoterm Air 2D 2 kW, 12 V, mit Bedienteil Comfort Control
Die Air 2D trägt laut Hersteller ein ECE-Prüfzeichen und braucht pro Stunde 0,1 bis 0,24 Liter Diesel sowie 10 bis 29 Watt Strom. Über das LED-Bedienteil stellst du die Heizleistung von Hand oder über die automatische Temperatursteuerung ein und setzt einen Timer; Abgas- und Kraftstoffteile liegen laut Hersteller im Einbausatz.
Am besten für: einen festen Einbau im Fahrzeug, der von einer Fachwerkstatt gemacht wird
VEVOR Dieselheizung 8 kW, All in One, mit Bluetooth und 5 L Tank
Heizung und 5-Liter-Tank stecken in einem Gehäuse, das laut Hersteller mit 12 V oder 24 V oder an einer 220-V-Steckdose läuft. Es hat einen CO-Alarm und wird per Bluetooth bedient; wie bei jeder Dieselheizung gehört das Abgasrohr ins Freie.
Am besten für: Camper ohne eingebaute Heizung, die nur in einzelnen kalten Nächten zusätzliche Wärme brauchen
Tipp
Wer länger autark steht, merkt meist zuerst beim Wasser, dass die Vorräte enden. Dafür gibt es eine eigene Seite zum Wassertank für Wohnmobil und Camping. Bei der Heizung gilt: Abgas immer ins Freie, und ein CO-Melder im Innenraum kostet wenig.
Die komplette Auswahl auf einen Blick
- Jackery Explorer 500 v2 Powerstation, 512 Wh, 500 W (1000 W Spitze)
- DJI Power 1000 Mini Powerstation, 1008 Wh LFP-Akku
- ECO-WORTHY 200 W faltbares Solarpanel für Powerstations, ETFE
- Bluecraft Alu-Gasflasche 11 kg, leer, für Camping und Gasgrill
- Druckminderer für Caravan und Wohnmobil, 30 mbar, mit Schlauch
- PELMOS Gasflaschen-Adapter-Set, 4-teilig
- Autoterm Air 2D 2 kW, 12 V, mit Bedienteil Comfort Control
- VEVOR Dieselheizung 8 kW, All in One, mit Bluetooth und 5 L Tank
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Häufige Fragen
Wie lange kann ich mit dem Wohnmobil autark stehen?
So lange, wie der knappste der drei Vorräte reicht: Strom, Gas und Wasser. Meist ist zuerst der Frischwassertank leer oder der Abwassertank voll, nicht die Batterie. Wer den Verbrauch eines Tages einmal aufschreibt, weiß danach, welcher Vorrat für die eigene Reise der kleinste ist.
Reicht eine Powerstation statt einer zweiten Aufbaubatterie?
Für Licht, Kühlbox, Handy und Notebook oft ja, und sie lässt sich ohne Umbau mitnehmen. Eine fest eingebaute Batterie versorgt dagegen das Bordnetz mit Wasserpumpe und Steckdosen im Aufbau. Wer nur gelegentlich ein paar Tage frei steht, kommt mit der Powerstation meist aus.
Was ist mit Wasser und Abwasser?
Der Frischwassertank ist im Fahrzeug eingebaut, und ein zusätzlicher Kanister verlängert die Zeit bis zur nächsten Versorgungsstation. Abwasser und Toilette werden an Entsorgungsstationen geleert; beides begrenzt das autarke Stehen oft stärker als Strom oder Gas.
Darf ich überall frei stehen?
Nein, und die Regeln unterscheiden sich von Land zu Land und oft auch von Gemeinde zu Gemeinde. Ob über Nacht gestanden werden darf, beantwortet die Gemeinde oder der Betreiber des Stellplatzes. Autark heißt hier nur, dass das Fahrzeug ohne Anschluss auskommt.