Unsere Empfehlungen für Schlaf & Erholung
Ratgeber: Grundlagen für besseren Schlaf
Eine gute Schlafmaske oder Ohrstöpsel helfen gegen akute Störfaktoren — für dauerhaft besseren Schlaf lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die grundlegende Schlafhygiene. Die folgenden Punkte sind unabhängig von einzelnen Produkten hilfreich.
Dunkelheit — warum sie so wichtig ist
Schon geringe Mengen Licht können die körpereigene Melatonin-Produktion beeinflussen, die den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Neben einer Schlafmaske hilft auch, Standby-LEDs von Elektrogeräten abzukleben oder Vorhänge konsequent zu schließen — kleine Lichtquellen summieren sich über die Nacht mehr, als man zunächst annimmt.
Gleichmäßige Schlafzeiten
Der Körper gewöhnt sich an feste Einschlaf- und Aufwachzeiten — auch am Wochenende. Große Abweichungen von mehr als ein bis zwei Stunden wirken ähnlich wie ein leichter Jetlag und erschweren das Einschlafen in der folgenden Nacht. Wer regelmäßig zur gleichen Zeit aufsteht, schläft oft auch leichter zur gewünschten Zeit ein.
Lärm reduzieren, nicht nur ausblenden
Ohrstöpsel dämpfen Umgebungsgeräusche, ersetzen aber keine grundsätzliche Lärmreduktion. Ein Fenster auf der ruhigeren Gebäudeseite, dickere Vorhänge oder ein Teppich können die Geräuschkulisse zusätzlich senken. Wichtig bei Ohrstöpseln: Sie sollten bequem sitzen, ohne zu drücken — sonst wacht man trotz Dämmung durch den Druck selbst auf.
Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen
Das blaue Licht von Handy- und Laptop-Displays kann die Müdigkeit verzögern. Eine Bildschirmpause von 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen hilft vielen Menschen beim schnelleren Einschlafen — auch unabhängig davon, welche Inhalte konsumiert werden.
Wann du ärztlichen Rat einholen solltest
Gelegentliche, leichte Einschlafprobleme lassen sich oft durch die oben genannten Anpassungen positiv beeinflussen. Bei anhaltenden Schlafstörungen, lautem Schnarchen mit Atemaussetzern oder ausgeprägter Tagesmüdigkeit gehören diese Anzeichen in ärztliche Hände. Die Produkte und Tipps auf dieser Seite sind als Unterstützung im gesunden Alltag gedacht, nicht als Ersatz für eine medizinische Abklärung.