Kopf an Kopf
| HyperX Cloud III | Razer BlackShark V2 Pro | |
|---|---|---|
| Einordnung in unserer Bestenliste | Bestes kabelgebundenes Headset | Bester Tragekomfort bei langen Sessions |
| Bauform | Kabelgebunden | Kabellos |
| Verbindung | USB-Kabel | HyperSpeed-Funk mit niedriger Latenz |
| Verzögerung | Minimal — die Kabelverbindung ist die Stärke des Modells | Niedrig dank HyperSpeed-Funk |
| Akkulaufzeit | Kein Akku, jederzeit einsatzbereit | Bis zu 70 Stunden |
| Gewicht | Robust gebaut | Sehr gering — für lange Sessions ausgelegt |
| Tragekomfort | Robuste Verarbeitung, gewohnte Passform | Ohrpolster wirken bei manchen Kopfformen etwas straff |
| Mikrofon | Teil des langlebigen Rufs des Modells | Solide, kein Schwerpunkt des Modells |
| Geräuschunterdrückung | Keine aktive | Keine aktive |
| Zum Angebot → | Zum Angebot → |
Die beiden trennt keine Qualitätsstufe, sondern eine Bauart — und die entscheidet über fast alles andere. Der HyperX Cloud III hängt am USB-Kabel: minimale Verzögerung, kein Akku, jederzeit einsatzbereit, dafür sitzt man angebunden am Schreibtisch. Der Razer BlackShark V2 Pro funkt über HyperSpeed statt über gewöhnliches Bluetooth — eine auf niedrige Latenz getrimmte Funkverbindung, dazu bis zu 70 Stunden Akkulaufzeit und ein sehr geringes Gewicht, das lange Sessions spürbar leichter macht. Aktive Geräuschunterdrückung hat keiner von beiden, und laut unserer Bestenliste wirken die Ohrpolster des Razer bei manchen Kopfformen etwas straff — wer empfindlich reagiert, sollte das vor dem Kauf wissen.
HyperX Cloud III
Am besten für: den festen Platz am Schreibtisch
- Kein Akku, der ausgerechnet mitten in einer Runde leer wird
- Minimale Verzögerung durch die Kabelverbindung
- Das Mikrofon wird oft genutzt und soll verlässlich sein
Razer BlackShark V2 Pro
Am besten für: lange Sessions ohne Kabel und ohne Ladeangst
- Sehr geringes Gewicht, spürbar bei mehrstündigen Sitzungen
- Bis zu 70 Stunden Akkulaufzeit statt täglichem Laden
- HyperSpeed-Funk hält die Latenz nahe am Kabel
Häufige Fragen
Merkt man die Funkverzögerung des Razer beim Spielen?
Kaum. Der BlackShark V2 Pro nutzt HyperSpeed-Funk statt gewöhnlichem Bluetooth — eine Verbindung, die Razer eigens auf niedrige Latenz für kompetitives Spielen ausgelegt hat, und die deutlich schneller ist als ein Alltagskopfhörer am Funkweg. Ein Kabel hat trotzdem physikalisch die kürzere Strecke, und in kompetitiven Shootern, wo Schrittgeräusche über die Richtung entscheiden, ist das der Grund, warum manche beim Kabel bleiben. Für die meisten Spiele ist der Unterschied kaum spürbar.
Welches der beiden hat das bessere Mikrofon?
Der HyperX Cloud III. In unserer Bestenliste steht die robuste Verarbeitung samt langlebigem Ruf auf der Habenseite, beim Razer ist das Mikrofon solide, aber nicht der Schwerpunkt des Modells — dessen Stärke liegt bei Gewicht und Akkulaufzeit. Wer überwiegend zuhört und selten spricht, wird den Unterschied kaum bemerken; wer täglich im Teamspeak sitzt oder streamt, schon.
Warum hat keines der beiden eine aktive Geräuschunterdrückung?
Weil sie in dieser Klasse und für diesen Zweck selten verbaut wird. Ein Gaming-Headset sitzt am Schreibtisch in einer meist ruhigen Umgebung, und die geschlossene Bauform dämpft schon passiv. Wer in einer lauten Umgebung spielt oder das Headset auch unterwegs nutzen will, sucht deshalb besser in einer anderen Kategorie — dort ist die Dämpfung der Zweck und nicht eine Zugabe.
Was verliere ich, wenn ich mich für das kabelgebundene HyperX entscheide?
Vor allem Bewegungsfreiheit. Ohne Funk bleibt man an die Kabellänge gebunden, während der Razer mit bis zu 70 Stunden Akkulaufzeit und HyperSpeed-Funk aufstehen, zur Tür gehen oder in der Küche weiterhören lässt. Was du dafür bekommst, ist ein Gerät ohne Akku, das nie mitten in einer Runde leer wird, und laut unserer Bestenliste die robustere Verarbeitung.