Kopf an Kopf
| VOX amPlug AC30 | NUX Mighty Plug Pro MP-3 | |
|---|---|---|
| Instrument | E-Gitarre (für Bass gibt es ein eigenes Modell) | Gitarre und Bass in einem Gerät |
| Sound-Umfang | Ein AC30-Verstärkercharakter | Amp- und Cabinet-Modeling mit Impulse-Response-Unterstützung |
| Bedienung | Direkt am Gerät, ohne App | Über die zugehörige App per Bluetooth |
| Stromversorgung | Batteriebetrieben, kein USB-Anschluss | USB-Anschluss vorhanden |
| Aufnahme & Streaming | Nicht vorgesehen | Per USB für Aufnahmen und Livestreaming nutzbar |
| Einarbeitung | Einstecken und sofort spielen | Einarbeitung in App und Presets nötig |
| Preis | Preis bei Amazon prüfen | Preis bei Amazon prüfen |
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Der eigentliche Unterschied ist nicht die Lautlosigkeit — die liefern beide — sondern der Umfang. Der amPlug AC30 steckt direkt in die Klinkenbuchse, hat seinen britischen Vintage-Ton fest eingebaut und ist nach dem Einstecken sofort spielbereit; dafür bleibt es bei diesem einen Sound-Charakter, und Aufnehmen ist mangels USB-Anschluss nicht vorgesehen. Der Mighty Plug Pro bringt stattdessen Amp- und Cabinet-Modeling samt Impulse Responses mit, die sich über eine Bluetooth-App konfigurieren lassen, deckt Gitarre und Bass ab und lässt sich per USB auch für Aufnahmen und Livestreaming nutzen — im Gegenzug braucht es Zeit, sich durch App und Presets zu arbeiten.
VOX amPlug AC30
Am besten für: sofort loslegen ohne Menüs
- Einstecken und spielen — keine App, keine Presets, kein Setup
- Der AC30-Vintage-Charakter ist genau der gesuchte Sound, nicht einer von vielen
- Extrem kompakt: passt in jede Gitarrentasche, ohne Platz am Schreibtisch zu belegen
NUX Mighty Plug Pro MP-3
Am besten für: viele Sounds und Aufnahmen
- Ein Gerät für Gitarre und Bass, statt zwei getrennter Modelle
- Amp- und Cabinet-Modeling mit Impulse Responses, wenn ein einzelner Sound zu wenig ist
- USB-Anschluss für Aufnahmen und Livestreaming — und die Bereitschaft, sich in die App einzuarbeiten
Häufige Fragen
Lohnt sich der Aufpreis für den Mighty Plug Pro gegenüber dem amPlug?
Das hängt davon ab, ob du mehr als einen Sound brauchst. Wer gezielt den AC30-Charakter sucht und einfach nur leise üben will, bekommt beim amPlug genau das — ohne für Modeling-Funktionen mitzuzahlen, die dann ungenutzt bleiben. Wer dagegen zwischen mehreren Verstärker- und Boxen-Sounds wechseln, Bass mit demselben Gerät spielen oder aufnehmen möchte, nutzt beim Mighty Plug Pro auch tatsächlich das, was den Preisunterschied ausmacht.
Was verliere ich, wenn ich mich für den günstigeren amPlug entscheide?
Drei konkrete Dinge: die Auswahl an Amp- und Cabinet-Sounds, den USB-Anschluss für Aufnahmen und Livestreaming, und die Bass-Tauglichkeit im selben Gerät. Für reines Üben mit einem festen Sound ist keiner dieser drei Punkte relevant — sobald einer davon dazukommt, schon.
Brauche ich für den Mighty Plug Pro zwingend ein Smartphone?
Die Steuerung der Presets läuft über die zugehörige App per Bluetooth — ohne Smartphone oder Tablet bleibt der Funktionsumfang deutlich eingeschränkter. Wer bewusst geräteunabhängig üben möchte, ist mit dem amPlug besser bedient, weil dort alle Regler direkt am Gerät sitzen.
Kann ich mit beiden Geräten auch Bass spielen?
Der Mighty Plug Pro deckt Gitarre und Bass in einem Gerät ab. Der amPlug AC30 ist auf E-Gitarre ausgelegt — für Bass gibt es von VOX mit dem amPlug 2 Bass ein eigenes Modell, das separat angeschafft werden müsste.