Kopf an Kopf

LG OLED55B4ELA vs. Samsung QLED Q60D

Beide stehen in derselben Bestenliste unter 1.000 Euro — die Entscheidung fällt zwischen Panel-Technik und Preisklasse.

Wer einen 55-Zöller für unter 1.000 Euro sucht, landet früher oder später bei genau diesen beiden: bei LGs günstigstem OLED und bei Samsungs Einstiegs-QLED. Sie stehen in unserer Bestenliste der Fernseher unter 1.000 Euro auf Rang 2 und Rang 3 — und beantworten dieselbe Frage auf entgegengesetzte Weise. Der B4 steckt das Budget in das Panel: selbstleuchtende Pixel, 120 Hz, Dolby Vision. Der Q60D steckt es in den Preis und liefert dafür Quantum-Dot-Farben in einer Klasse, die vor wenigen Jahren reinen LED-Modellen vorbehalten war. Am Anfang steht deshalb nicht die Frage, welcher Fernseher der bessere ist, sondern wie viel vom Budget in die Bildtechnik wandern soll.

Von Oliver Meier · Zuletzt aktualisiert am 4. August 2026

Kopf an Kopf

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LG OLED55B4ELA Samsung QLED Q60D (55 Zoll)
Panel-Technik OLED — jeder Bildpunkt leuchtet selbst QLED mit Quantum-Dot-Schicht
Kontrast Nahezu unbegrenzter Kontrast dank selbstleuchtender Pixel Kein Full-Array-Local-Dimming wie bei den höheren Q-Serien
Farben und Blickwinkel Blickwinkelstabile Farben durch das OLED-Panel Satte, stabile Quantum-Dot-Farben zum Einstiegspreis
Bildwiederholrate 120 Hz 60 Hz, kein natives High-Refresh-Gaming
Bildverarbeitung α8-KI-Prozessor für Bildoptimierung und Upscaling Quantum Processor Lite rechnet 4K-Inhalte hoch
Ausstattung Dolby Vision und Dolby Atmos, dazu Filmmaker Mode für unverfälschte Bildwiedergabe Aufgeräumte Tizen-OS-Oberfläche, schlankes AirSlim-Gehäuse
Bekannte Grenzen Geringere Spitzenhelligkeit als Mini-LED-Modelle; geringes Einbrenn-Risiko bei dauerhaft statischen Inhalten Kein natives High-Refresh-Gaming, kein Full-Array-Local-Dimming
Platz in der Bestenliste Rang 2 — bester OLED unter 1.000 € Rang 3 — bestes Preis-Leistungs-Verhältnis (QLED)
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Die Tabelle trennt die beiden an einer einzigen Stelle wirklich scharf: an der Panel-Technik. Beim B4 leuchtet jeder Bildpunkt selbst — daher der nahezu unbegrenzte Kontrast und die blickwinkelstabilen Farben, daher aber auch die geringere Spitzenhelligkeit gegenüber Mini-LED-Modellen. Der Q60D setzt auf eine Quantum-Dot-Schicht und bringt damit satte Farben in eine Preisklasse, in der sie längst nicht selbstverständlich sind; Full-Array-Local-Dimming beginnt bei Samsung allerdings erst in den höheren Q-Serien. Alles Weitere folgt daraus: 120 gegen 60 Hz entscheidet über das Gaming, Dolby Vision und Filmmaker Mode entscheiden über den Filmabend, und der Preis entscheidet, ob beides den Aufwand wert ist.

LG OLED55B4ELA Werbung

Am besten für: wenn der Bildeindruck das Budget bestimmen darf

  • Nahezu unbegrenzter Kontrast dank selbstleuchtender OLED-Pixel
  • 120 Hz sowie Dolby Vision und Dolby Atmos für Filme und Gaming
  • Filmmaker Mode für unverfälschte Bildwiedergabe
  • Blickwinkelstabile Farben, auch schräg vom Sofa aus
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Samsung QLED Q60D (55 Zoll) Werbung

Am besten für: wenn der Preis den Ausschlag gibt

  • Quantum-Dot-Farben zum Einstiegspreis
  • Quantum Processor Lite rechnet 4K-Inhalte hoch
  • Aufgeräumte Tizen-OS-Oberfläche
  • Schlankes AirSlim-Gehäuse
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Häufige Fragen

Lohnt der Aufpreis zum OLED, wenn beide unter 1.000 Euro bleiben?

Das hängt daran, wofür der Fernseher läuft. Was der B4 zusätzlich mitbringt, lässt sich konkret benennen: nahezu unbegrenzten Kontrast durch selbstleuchtende Pixel, 120 statt 60 Hz, Dolby Vision und Dolby Atmos sowie einen Filmmaker Mode. Wer abends Filme und Serien schaut oder eine aktuelle Konsole anschließt, bekommt dafür einen Gegenwert. Wer den Fernseher überwiegend für Nachrichten, Sport und Streaming nebenher nutzt, zahlt für Eigenschaften, die dabei seltener zum Tragen kommen — dann ist der Q60D die nüchternere Rechnung.

Was verliere ich, wenn ich mich für den Q60D entscheide?

Drei Dinge, die in der Tabelle stehen: das native High-Refresh-Gaming, weil das Panel mit 60 Hz arbeitet; das Full-Array-Local-Dimming, das bei Samsung erst in den höheren Q-Serien beginnt; und den Kontrast, den nur selbstleuchtende Pixel erzeugen. Was du behältst, sind die Quantum-Dot-Farben, der Quantum Processor Lite fürs Hochrechnen von 4K-Inhalten und Tizen OS — dazu der Einstiegspreis, für den der Q60D in unserer Bestenliste als bestes Preis-Leistungs-Verhältnis geführt wird.

Ist das Einbrenn-Risiko beim B4 ein Grund, zum Q60D zu greifen?

In unserer Bestenliste steht es als geringes Risiko, und es ist an eine Bedingung geknüpft: dauerhaft statische Inhalte. Wer den Fernseher mit wechselndem Bewegtbild betreibt — Filme, Serien, Sport, Spiele —, trifft diese Bedingung nicht. Wer ihn dagegen stundenlang mit einem stehenden Bild laufen lässt, etwa als Anzeigetafel im Laden, sollte den Punkt ernst nehmen: In der Nachteilsliste des Q60D taucht er nicht auf.

Reicht das 60-Hz-Panel des Q60D für PS5 oder Xbox Series X?

Zum Spielen ja, für hohe Bildraten nein. Der Q60D steht in unserer Bestenliste ausdrücklich mit dem Hinweis, dass ihm natives High-Refresh-Gaming fehlt — sein Panel arbeitet mit 60 Hz. Der B4 liefert mit 120 Hz die Bildrate, die aktuelle Konsolen in vielen Titeln anbieten. Wem beim Kauf vor allem das Spielen wichtig ist, findet in derselben Bestenliste außerdem den Hisense 55E7NQ Pro: Er steht dort als Gaming-Empfehlung mit 144 Hz und HDMI 2.1 samt VRR.

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