Arbeitsspeicher DDR4 oder DDR5, 16 oder 32 Gigabyte

Der Riegel muss in den Sockel passen, bevor irgendeine andere Zahl zählt — danach erst kommt die Frage, wie viel davon.

Arbeitsspeicher ist das Bauteil, bei dem die falsche Entscheidung nicht langsamer macht, sondern gar nicht passt. Ein DDR5-Riegel geht nicht in ein DDR4-Board, ein SODIMM nicht in einen Desktop, und ein Kit aus zwei Riegeln braucht zwei freie Bänke. Deshalb ist diese Seite nicht nach dem Preis sortiert, sondern nach der Bauart: erst die Generation, dann die Größe. Was danach übrig bleibt — Takt, Latenz, Kühlkörper — ist eine Frage des Geldes und nicht der Verträglichkeit.

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Zwei Dinge, die vor dem Kauf feststehen müssen

Zuerst die Generation. DDR4 und DDR5 haben die Kerbe in der Kontaktleiste an unterschiedlicher Stelle — sie lassen sich nicht verwechseln, weil sie physisch nicht ineinander passen. Welche das Board nimmt, steht im Handbuch des Mainboards oder des Notebooks; sie steht auch auf jedem der Riegel unten im Namen. Ein Board nimmt genau eine der beiden, und kein Adapter ändert daran etwas.

Das zweite ist die Bauform. Ein Desktop nimmt den langen Riegel (DIMM), ein Notebook oder Mini-PC den kurzen (SODIMM); die Hersteller schreiben es in den Produktnamen. Und wo „Kit (2x16GB)“ steht, sind es zwei Riegel, die zusammen die genannte Menge ergeben — dafür müssen zwei Bänke frei sein. Wer einen einzelnen Riegel neben einen vorhandenen setzt, bekommt beides zum Laufen, aber selten mit den Taktraten, die auf der Packung stehen.

Alle Empfehlungen im Überblick

KategorieProduktKurz erklärt
DDR4 · 16 GB · DesktopG.Skill Aegis DDR4 16 GB Kit (2x8 GB), 3200 MHz CL16, 288-Pin DIMMDer schmalste Einstieg dieser AuswahlAnsehen →
DDR4 · 32 GB · DesktopKingston FURY Beast RGB DDR4 32 GB Kit (2 Module), 3200 MT/s CL16 DIMMDie doppelte Menge in derselben Generation &mdashAnsehen →
DDR4 · 16 GB · NotebookCrucial DDR4 16 GB Kit (2x8 GB) SODIMM, 3200 MHz CL22, für Laptop und NotebookDasselbe DDR4, aber im kurzen RiegelAnsehen →
DDR5 · 16 GB · DesktopPatriot Viper Venom DDR5 16 GB Kit (2x8 GB), 5600 MHz CL40Der Einstieg in die neue GenerationAnsehen →
DDR5 · 32 GB · DesktopLexar THOR Z Series OC DDR5 32 GB Kit (2x16 GB), 6000 MHz CL40, 288-pin UDIMM32 GB DDR5 bei 6000 &mdashAnsehen →
DDR5 · 32 GB · schnellKingston FURY Beast DDR5 32 GB Kit (2x16 GB), 6000 MT/s CL30 DIMMDieselbe Größe und Taktrate wie das Kit darüber, aber mit CL30 statt CL40.Ansehen →
DDR5 · 16 GB · NotebookCrucial DDR5 16 GB SODIMM, 5600 MHz CL46, Einzelmodul für Laptop und Mini-PCEin einzelnes DDR5-SODIMM &mdashAnsehen →
DDR5 · 32 GB · NotebookCrucial DDR5 32 GB Kit (2x16 GB) SODIMM, 5600 MHz CL46, für Laptop und Mini-PCDie volle Ausbaustufe fürs NotebookAnsehen →

Welcher Riegel passt in deinen Rechner?

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Unsere Empfehlungen: nach Generation und Größe

DDR4 · 16 GB · Desktop Werbung

G.Skill Aegis DDR4 16 GB Kit (2x8 GB), 3200 MHz CL16, 288-Pin DIMM

Der schmalste Einstieg dieser Auswahl: zwei Riegel zu je 8 GB im Desktop-Format, CL16 bei 3200.

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Vorteile

  • Kit aus zwei Riegeln zu je 8 GB — beide Bänke werden belegt, nicht eine
  • 288-Pin DIMM: das lange Desktop-Format, kein Notebook-Riegel
  • CL16 bei 3200 steht im Produktnamen und ist die schärfste Latenz der DDR4-Riegel hier

Nachteile

  • Die Herstellerangaben nennen nur Material und Langlebigkeit — zu Kühlkörper und Übertaktungsprofil steht dort nichts
  • Ohne RGB und ohne Beleuchtungssteuerung, falls das Gehäuse ein Fenster hat
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DDR4 · 32 GB · Desktop Werbung

Kingston FURY Beast RGB DDR4 32 GB Kit (2 Module), 3200 MT/s CL16 DIMM

Die doppelte Menge in derselben Generation — zwei Module, 3200 MT/s, mit Beleuchtung.

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Vorteile

  • 32 GB als Kit mit zwei Modulen, also für zwei freie Bänke
  • Intel XMP Certified und XMP-Ready, unterstützt laut Kingston AMD RYZEN
  • Plug N Play für 2.666 MT/s: läuft auch ohne BIOS-Eingriff an
  • Patentierte Kingston FURY Infrared Sync Technology für die RGB-Beleuchtung

Nachteile

  • Die vollen 3200 MT/s verlangen das XMP-Profil — Plug N Play nennt Kingston mit 2.666 MT/s
  • RGB braucht Strom und Software; in einem geschlossenen Gehäuse sieht sie niemand
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DDR4 · 16 GB · Notebook Werbung

Crucial DDR4 16 GB Kit (2x8 GB) SODIMM, 3200 MHz CL22, für Laptop und Notebook

Dasselbe DDR4, aber im kurzen Riegel: SODIMM für Laptop, Notebook und All-in-One.

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Vorteile

  • SODIMM-Format — passt in Laptops, Notebooks und Mini-PCs, nicht in einen Desktop
  • Taktet laut Crucial auf 2933 MHz oder 2666 MHz herunter, wenn das System nicht mehr hergibt
  • Micron nennt eine begrenzte lebenslange Garantie und Tests auf Komponenten- und Modulebene
  • Zur Montage genügen laut Hersteller ein Schraubendreher und das Handbuch

Nachteile

  • Passt ausdrücklich nur in SODIMM-Geräte — Crucial schreibt das als Warnung in die Angaben
  • CL22 ist die trägste Latenz der DDR4-Riegel dieser Auswahl
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DDR5 · 16 GB · Desktop Werbung

Patriot Viper Venom DDR5 16 GB Kit (2x8 GB), 5600 MHz CL40

Der Einstieg in die neue Generation: 16 GB DDR5 als Kit, mit Aluminium-Kühlkörper.

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Vorteile

  • 16 GB DDR5 als Kit aus zwei Riegeln — die kleinste Menge dieser Generation hier
  • Aluminium-Kühlkörper, laut Patriot gegen die Temperatur bei intensiver Belastung
  • XMP 3.0 für die automatische Übertaktung

Nachteile

  • CL40 ist die höhere Latenz — Patriot nennt die Serie selbst das Produkt für den Einstieg
  • Die Angaben nennen XMP 3.0 und kein AMD-EXPO-Profil
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DDR5 · 32 GB · Desktop Werbung

Lexar THOR Z Series OC DDR5 32 GB Kit (2x16 GB), 6000 MHz CL40, 288-pin UDIMM

32 GB DDR5 bei 6000 — mit einem Kühlkörper, dessen Höhe der Hersteller ausdrücklich nennt.

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Vorteile

  • 32 GB Kit mit 6000 MT/s und Timings CL40-48-48-96
  • 39 mm Kühlkörperhöhe — Lexar nennt sie ausdrücklich als Kompatibilitätsangabe
  • On-Die-Fehlerkorrektur (ECC) und PMIC auf dem Modul
  • Intel XMP 3.0 und AMD EXPO werden beide unterstützt

Nachteile

  • CL40-48-48-96 ist die trägere Latenz gegenüber einem CL30-Kit derselben Taktrate
  • 288-pin UDIMM — ein reines Desktop-Format, im Notebook nutzlos
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DDR5 · 32 GB · schnell Werbung

Kingston FURY Beast DDR5 32 GB Kit (2x16 GB), 6000 MT/s CL30 DIMM

Dieselbe Größe und Taktrate wie das Kit darüber, aber mit CL30 statt CL40.

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Vorteile

  • CL30 bei 6000 MT/s — die schärfste Latenz dieser Auswahl
  • On-Die ECC und zwei 32-Bit-Subkanäle, laut Kingston für Stabilität und Effizienz
  • Integrierter Schaltkreis für die Energieverwaltung (PMIC) auf dem Modul
  • Wahlweise Intel XMP 3.0 oder AMD EXPO

Nachteile

  • Kingston nennt keine Kühlkörperhöhe — bei einem großen CPU-Kühler lohnt der Blick ins Gehäuse vorher
  • Die schärfere Latenz bezahlt man; an der Kapazität ändert sie nichts
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DDR5 · 16 GB · Notebook Werbung

Crucial DDR5 16 GB SODIMM, 5600 MHz CL46, Einzelmodul für Laptop und Mini-PC

Ein einzelnes DDR5-SODIMM — der übliche Weg, wenn im Notebook genau eine Bank frei ist.

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Vorteile

  • SODIMM-Format für Laptop, Notebook und Mini-PC
  • DDR5 überträgt laut Crucial 50% mehr Daten als DDR4
  • 1,1V Betriebsspannung statt 1,2V bei DDR4 — laut Hersteller sauberere Stromversorgung
  • Läuft auch auf 5200MHz oder 4800MHz, wenn das System nur das hergibt

Nachteile

  • Ein einzelnes Modul und kein Kit — wer zwei Bänke füllen will, braucht zwei davon
  • CL46 ist die höchste Latenz dieser Auswahl
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DDR5 · 32 GB · Notebook Werbung

Crucial DDR5 32 GB Kit (2x16 GB) SODIMM, 5600 MHz CL46, für Laptop und Mini-PC

Die volle Ausbaustufe fürs Notebook: zwei SODIMM-Riegel, zusammen 32 GB.

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Vorteile

  • 32 GB als Kit aus zwei SODIMM-Riegeln
  • Crucial nennt die Werte einzeln: 262-pin, PC5-44800, 1.1V, non-ECC
  • Intel XMP 3.0 und AMD EXPO auf demselben Modul
  • Laut Hersteller am besten für Intel Core der 13. Generation und AMD Ryzen 7000

Nachteile

  • Braucht zwei freie SODIMM-Bänke — viele dünne Notebooks haben eine oder gar keine
  • CL46 wie das Einzelmodul darüber: die Latenz wird durch die Menge nicht besser
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Wer eine bestimmte Plattengröße sucht, ein Gerät mit Waffelplatten oder eine Marke, die oben nicht vorkommt, findet in der Amazon-Suche den vollständigen Bestand — die acht Posten darüber sind eine Auswahl nach Bauart und Preisklasse, keine Marktübersicht.

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Ratgeber: Generation, Größe, Bauform

Vier Fragen entscheiden, welcher Riegel in den Rechner gehört — und in dieser Reihenfolge sind die Abschnitte geordnet.

DDR4 oder DDR5 — die Frage vor allen anderen

Es sind zwei verschiedene Sockel, nicht zwei Geschwindigkeitsstufen desselben. Ein DDR5-Riegel geht nicht in ein DDR4-Board und umgekehrt; die Kerbe in der Kontaktleiste sitzt an verschiedener Stelle, und das ist Absicht. Welche Generation das Gerät nimmt, steht im Handbuch — und sie steht auch bei jedem Riegel dieser Auswahl im Namen. Wer den Unterschied technisch wissen will: Crucial schreibt in die Angaben, DDR5 übertrage 50% mehr Daten als DDR4 und arbeite mit 1,1V statt 1,2V. Für die Kaufentscheidung ist das folgenlos, weil man ohnehin nicht wählen kann.

16 oder 32 Gigabyte — und ob beides überhaupt passt

Die Menge ist die zweite Frage, und sie hat einen Haken, den die Zahl nicht zeigt: Wo „Kit (2x16GB)“ steht, sind es zwei Riegel. Dafür müssen zwei Bänke frei sein. Ein Desktop hat in der Regel vier, ein Notebook zwei, ein dünnes Notebook eine oder gar keine, weil der Speicher dort verlötet ist. Deshalb steht in dieser Auswahl bei den Notebook-Riegeln einmal ein Einzelmodul und einmal ein Kit — das ist kein Preisunterschied, sondern ein Unterschied im Gerät. Wieviel Arbeitsspeicher eine bestimmte Nutzung braucht, steht unter Notebooks nach Größe & Einsatz.

DIMM oder SODIMM — lang oder kurz

Der lange Riegel heißt DIMM und gehört in den Desktop; G.Skill und Lexar schreiben die Pin-Zahl dazu (288-Pin). Der kurze heißt SODIMM und gehört in Laptop, Notebook oder Mini-PC; Crucial nennt für sein DDR5-Kit 262-pin. Beide gibt es in DDR4 und in DDR5, es sind also vier Kombinationen — und genau danach sind die acht Riegel oben sortiert. Crucial schreibt bei seinem DDR4-SODIMM ausdrücklich in die Produktangaben, das Modul passe nur in SODIMM-Geräte. Das ist der einzige Satz dieser Art in der ganzen Auswahl, und er steht dort nicht ohne Grund.

Takt und Latenz — was auf dem Aufkleber steht

Nach Generation, Menge und Bauform bleiben zwei Zahlen: die Taktrate (3200 MHz, 5600 MHz, 6000 MT/s) und die Latenz (CL16, CL30, CL40, CL46). Die Taktrate ist die Obergrenze, die das Modul kann — ob sie anliegt, entscheidet das Board, und bei Kingston steht ausdrücklich, dass Plug N Play mit 2.666 MT/s startet und die vollen 3200 erst das XMP-Profil bringt. Die Latenz zählt Takte bis zur Antwort, kleiner ist schneller, und sie ist nur bei gleicher Taktrate vergleichbar. Zwei der Riegel oben machen das anschaulich: dieselben 32 GB, dieselben 6000, einmal CL30 und einmal CL40.

Häufige Fragen zu Arbeitsspeicher

Woher weiß ich, ob mein Rechner DDR4 oder DDR5 nimmt?

Aus dem Handbuch des Mainboards oder des Notebooks — dort steht die Generation ausdrücklich. Wer es nicht zur Hand hat, findet sie unter Windows im Task-Manager unter Leistung/Arbeitsspeicher. Raten hilft nicht weiter, und ausprobieren auch nicht: Die Kerbe in der Kontaktleiste sitzt bei DDR4 und DDR5 an verschiedenen Stellen, ein falscher Riegel geht schlicht nicht in den Sockel. Genau deshalb steht diese Frage auf dieser Seite vor allen anderen.

Reichen 16 Gigabyte, oder sollen es 32 sein?

Das hängt am Rechner und nicht am Riegel — für Notebooks steht die Antwort ausführlich in der Rubrik zu Notebook-Größen und Einsatzzwecken, verlinkt weiter oben im Ratgeber, und sie gilt für Desktops genauso. Hier ist die Frage eine andere: ob das Board beide Mengen überhaupt annimmt. Ein Kit mit zwei Riegeln braucht zwei freie Bänke, und ein dünnes Notebook hat davon oft nur eine.

Was bedeutet CL16, CL30 oder CL46?

CL ist die Latenz — wie viele Takte der Speicher braucht, bis er antwortet. Kleiner ist schneller, aber die Zahl lässt sich nur innerhalb derselben Taktrate vergleichen: CL30 bei 6000 MT/s ist schärfer als CL40 bei 6000, und CL16 bei 3200 sagt über beide nichts. In dieser Auswahl stehen genau deshalb zwei 32-GB-DDR5-Kits mit derselben Taktrate und unterschiedlicher Latenz nebeneinander.

Kann ich einen einzelnen Riegel zu vorhandenem Speicher stecken?

Technisch meistens ja, und deshalb steht hier auch ein Einzelmodul. Sauber ist es nicht: Zwei Riegel aus demselben Kit sind aufeinander abgestimmt, ein dazugesteckter fremder läuft mit der langsameren der beiden Einstellungen. Wer die Taktraten haben will, die auf der Packung stehen, kauft ein Kit und tauscht beide Riegel.

Von Oliver Meier · Zuletzt aktualisiert am 18. September 2026

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