Tipps & Hintergrundwissen
Zwei Zahlen, die vor dem Kauf feststehen sollten
Zuerst: Bar ist nicht Dampfmenge. Der Druck sagt, mit welcher Kraft das Wasser durch die Sohle gepresst wird; die Gramm je Minute sagen, wie viel Dampf dabei ankommt. Beide Zahlen laufen auseinander, und in dieser Auswahl kann man das ablesen: Das LEHMANN-Gerät nennt 8 bar und 120 Gramm je Minute, das Severin 6,5 bar und 160 Gramm. Weniger Druck, mehr Dampf. Wer dicke Stoffe glätten will, achtet auf die Gramm; wer den Dampf tief ins Gewebe bringen will, auf die Bar. Auf der Packung steht fast immer nur die eine Zahl groß.
Das zweite ist der Tank, und er entscheidet, wie oft man unterbricht. Er reicht hier von 1,2 Litern beim Clatronic bis 1,8 beim Severin und beim Philips der 6000er Serie; Philips rechnet daraus über eine Stunde Bügeln vor, Clatronic 80 Minuten. Wichtiger als die Literzahl ist aber, ob er sich abnehmen lässt: Bei LEHMANN, Severin und den beiden Tefal-Geräten steht das ausdrücklich in den Herstellerangaben, bei den anderen nicht. Ein abnehmbarer Tank wird am Wasserhahn gefüllt, ein fester mit einer Kanne — und zwar mitten im Bügeln.
Alle Empfehlungen im Überblick
| Kategorie | Produkt | Kurz erklärt | |
|---|---|---|---|
| Günstigster Einstieg | Clatronic DBS 3749 Dampfbügelstation, 3,5 bar, 1,2-Liter-Tank, 2400 W | Der günstigste Weg zu einer Station | Ansehen → |
| Marke zum Einstiegspreis | Philips Dampfbügelstation Serie 3000, 6 Bar, 2400 W, Keramiksohle | Der erste Sprung beim Druck | Ansehen → |
| 8 bar zum Einstiegspreis | LEHMANN Dampfbügelstation, 8 Bar, 2400 W, 1,5-Liter-Tank abnehmbar, ECO-Modus | Der höchste Druck der unteren Preisklasse | Ansehen → |
| Größter Tank hier | Severin Dampfbügelstation, 6,5 Bar, 1,8-Liter-Tank abnehmbar, 160 g/min | Die meiste Dampfmenge unterhalb der Oberklasse | Ansehen → |
| Ohne Temperaturwahl | Philips PerfectCare 6000 Serie, 6,5 Bar, 1,8-Liter-Tank, OptimalTEMP | Das Gerät, an dem es nichts einzustellen gibt | Ansehen → |
| Mit Licht an der Spitze | Tefal Express Vision SV8152, 6,9 Bar, 480 g/min Dampfstoß, Kalk-Kollektor | Das einzige Gerät hier mit Licht an der Bügelspitze | Ansehen → |
| Fünf Programme | Tefal Pro Express Ultimate GV9567, 7,7 Bar, 155 g/min, fünf Programme | Das Gegenteil der Automatik | Ansehen → |
| Obere Klasse | Philips PerfectCare 7000 Serie, 8,5 Bar, 170 g/min, Bewegungssensor | Die höchsten Zahlen dieser Auswahl, und ein Sensor dazu | Ansehen → |
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Unsere Empfehlungen: vom Einstieg bis zur Oberklasse
Clatronic DBS 3749 Dampfbügelstation, 3,5 bar, 1,2-Liter-Tank, 2400 W
Der günstigste Weg zu einer Station. Das Einstiegsgerät dieser Auswahl und zugleich das mit dem niedrigsten Druck: Der Hersteller nennt 3,5 bar und konstant 90 Gramm Dampf je Minute. Der 1,2-Liter-Tank reicht ihm zufolge für bis zu 80 Minuten am Stück, die Sohle ist eine kratzfeste Superglide-Keramik, und die Temperatur lässt sich stufenlos regeln statt in festen Stufen. Dazu nennt er eine Transportsicherung und eine extra große Abstellfläche.
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Vorteile
- 1,2-Liter-Tank für laut Hersteller bis zu 80 Minuten am Stück
- stufenlose Temperaturregelung statt fester Stufen laut Hersteller
- Transportsicherung und große Abstellfläche laut Hersteller
Nachteile
- 3,5 bar — der mit Abstand niedrigste Dampfdruck dieser Auswahl
- 90 Gramm Dauerdampf je Minute, ebenfalls der niedrigste Wert hier
- der Hersteller nennt den Tank nicht als abnehmbar
Philips Dampfbügelstation Serie 3000, 6 Bar, 2400 W, Keramiksohle
Der erste Sprung beim Druck. Gegenüber dem Einstiegsgerät fast das Doppelte an Druck: Der Hersteller nennt 6 bar, 120 Gramm Dauerdampf je Minute und einen Dampfstoß von bis zu 350 Gramm. Die Keramiksohle sei antihaftbeschichtet, kratzfest und leicht zu reinigen, das Gerät kompakt genug, um es einfach zu verstauen — für eine Station ist das ein Argument, weil sie sonst neben dem Brett stehen bleibt.
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Vorteile
- 6 bar und 350 Gramm Dampfstoß laut Hersteller
- antihaftbeschichtete Keramiksohle, laut Hersteller kratzfest
- laut Hersteller kompakt gebaut und einfach zu verstauen
Nachteile
- der Hersteller nennt weder Tankgröße noch einen abnehmbaren Tank
- 120 Gramm Dauerdampf — so wenig wie beim günstigeren LEHMANN
- keine Angabe zu einer Abschaltautomatik
LEHMANN Dampfbügelstation, 8 Bar, 2400 W, 1,5-Liter-Tank abnehmbar, ECO-Modus
Der höchste Druck der unteren Preisklasse. Acht bar nennt sonst in dieser Auswahl nur die Oberklasse: Der Hersteller gibt 8 bar Pumpendruck an, dazu 120 Gramm Dauerdampf je Minute und eine vertikale Dampffunktion für hängende Kleidung. Der 1,5-Liter-Tank ist abnehmbar, transparent und hat eine Füllstandsanzeige; aufgeheizt sei das Gerät in 50 Sekunden, und ein ECO-Modus senke den Verbrauch. Die Keramiksohle nennt er mit 14 Dampfaustrittsöffnungen.
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Vorteile
- 8 bar Pumpendruck laut Hersteller — so viel wie in der Oberklasse hier
- 1,5-Liter-Tank abnehmbar, mit Füllstandsanzeige laut Hersteller
- laut Hersteller in 50 Sekunden aufgeheizt, dazu ein ECO-Modus
Nachteile
- 120 Gramm Dauerdampf trotz 8 bar — Druck allein macht keine Dampfmenge
- der Hersteller nennt kein Auffangsystem für Kalk, nur die Sohle
- keine Angabe zum Gewicht des Handstücks
Severin Dampfbügelstation, 6,5 Bar, 1,8-Liter-Tank abnehmbar, 160 g/min
Die meiste Dampfmenge unterhalb der Oberklasse. Das Gerät, das von den günstigeren am meisten Dampf angibt: 160 Gramm je Minute und ein Dampfstoß von bis zu 420 nennt der Hersteller, bei 6,5 bar. Der Tank fasst 1,8 Liter und ist abnehmbar, dazu kommen ein Eco- und ein Max-Modus sowie Selbstreinigungs-, Anti-Kalk- und Anti-Tropf-Funktion. Er ist auch das einzige Gerät hier, für das Gewicht und Kabellänge in den Angaben stehen: 2,55 Kilogramm und 180 Zentimeter.
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Vorteile
- 1,8-Liter-Tank abnehmbar laut Hersteller, der größte dieser Auswahl
- 160 Gramm Dauerdampf je Minute laut Hersteller
- Selbstreinigungs-, Anti-Kalk- und Anti-Tropf-Funktion laut Hersteller
Nachteile
- 180 Zentimeter Kabel laut Hersteller — knapp, wenn die Steckdose weiter weg ist
- 6,5 bar liegen unter den 8 bar des günstigeren LEHMANN
- 90 Sekunden Aufheizzeit laut Hersteller, fast doppelt so lang wie dort
Philips PerfectCare 6000 Serie, 6,5 Bar, 1,8-Liter-Tank, OptimalTEMP
Das Gerät, an dem es nichts einzustellen gibt. Der Hersteller nennt OptimalTEMP: eine Temperatur für alle bügelbaren Stoffe, kein Vorsortieren, kein Einstellen — das Bügeleisen verbrenne auch dann nichts, wenn es auf der Kleidung liegen bleibt. Dazu 6,5 bar, 130 Gramm Dauerdampf je Minute und ein Dampfstoß von bis zu 500 Gramm. Der transparente 1,8-Liter-Tank reicht ihm zufolge für über eine Stunde und hat eine große Einfüllöffnung.
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Vorteile
- laut Hersteller keine Temperaturwahl und kein Sortieren nötig
- 1,8-Liter-Tank für laut Hersteller über eine Stunde Bügeln
- 500 Gramm Dampfstoß laut Hersteller und Abschaltautomatik
Nachteile
- 6,5 bar — weniger als beim deutlich günstigeren LEHMANN
- kein Auffangsystem für Kalk wie bei den beiden Tefal-Geräten
- ohne Temperaturwahl gibt es auch nichts von Hand nachzustellen
Tefal Express Vision SV8152, 6,9 Bar, 480 g/min Dampfstoß, Kalk-Kollektor
Das einzige Gerät hier mit Licht an der Bügelspitze. Eine LED an der Spitze des Bügeleisens soll zeigen, wo noch eine Falte sitzt — in dieser Auswahl hat das sonst keines. Der Hersteller nennt 6,9 bar, 130 Gramm Dauerdampf je Minute und einen Dampfstoß von 480 Gramm, dazu einen abnehmbaren Kalk-Kollektor, der die Rückstände sammelt, einen Eco-Modus, 1,8 Liter Tankinhalt und Vertikaldampf für hängende Kleidung.
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Vorteile
- LED-Leuchte an der Bügelspitze laut Hersteller
- abnehmbarer Kalk-Kollektor laut Hersteller
- 1,8-Liter-Tank, Eco-Modus und Vertikaldampf laut Hersteller
Nachteile
- 6,9 bar liegen unter den 7,7 und 8,5 bar der beiden Geräte darüber
- 130 Gramm Dauerdampf — weniger als beim günstigeren Severin
- der Hersteller macht keine Angabe zum Gewicht
Tefal Pro Express Ultimate GV9567, 7,7 Bar, 155 g/min, fünf Programme
Das Gegenteil der Automatik: fünf Programme zur Wahl. Wo die beiden Philips-Geräte jede Einstellung abnehmen, gibt dieses sie zurück: Der Hersteller nennt fünf voreingestellte Programme, die Dampf und Temperatur je Stoff kombinieren. Dazu 7,7 bar, 155 Gramm Dauerdampf je Minute und 500 Gramm Dampfstoß, ein abnehmbarer Kalk-Kollektor und eine Durilium-AirGlide-Sohle, die sich laut Hersteller selbst sauber hält.
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Vorteile
- fünf voreingestellte Programme laut Hersteller statt einer Automatik
- 7,7 bar und 155 Gramm Dauerdampf je Minute laut Hersteller
- selbstreinigende Sohle und abnehmbarer Kalk-Kollektor laut Hersteller
Nachteile
- fünf Programme heißen auch: man muss wählen
- der Hersteller nennt weder Tankgröße noch Gewicht
- das zweitteuerste Gerät dieser Auswahl
Philips PerfectCare 7000 Serie, 8,5 Bar, 170 g/min, Bewegungssensor
Die höchsten Zahlen dieser Auswahl, und ein Sensor dazu. Das Gerät mit den größten Angaben hier: 8,5 bar, 170 Gramm Dauerdampf je Minute und ein Dampfstoß von 650 Gramm. Ein Bewegungssensor im Bügeleisen erkenne die Bewegung und erzeuge den Dampf selbstständig, sodass kein Knopf gedrückt werden muss; OptimalTEMP nimmt wie beim 6000er die Temperaturwahl ab. Ist der 1,5-Liter-Tank leer, meldet das Gerät es mit Ton und Licht.
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Vorteile
- 8,5 bar und 170 Gramm Dauerdampf laut Hersteller, die höchsten Werte hier
- Bewegungssensor erzeugt den Dampf laut Hersteller selbstständig
- Ton- und Lichtsignal bei leerem Tank laut Hersteller
Nachteile
- das teuerste Gerät dieser Auswahl
- 1,5-Liter-Tank — kleiner als bei drei günstigeren Geräten hier
- 3120 Watt, die höchste Leistungsaufnahme dieser Auswahl
Alle Dampfbügelstationen bei Amazon
Wer eine bestimmte Tankgröße sucht, eine Marke, die oben nicht vorkommt, oder ein Gerät mit fest verbautem Kalkbehälter, findet in der Amazon-Suche den vollständigen Bestand — die acht Posten darüber sind eine Auswahl nach Druck, Dampfmenge und Preisklasse, keine Marktübersicht.
Zur Amazon-Suche →Ratgeber: Druck, Dampf, Tank und Kalk
Vier Fragen entscheiden, welche Station auf das Bügelbrett gehört — und in dieser Reihenfolge sind die Abschnitte geordnet.
Station oder Dampfbügeleisen: was der Unterschied wirklich ist
Bei einem gewöhnlichen Dampfbügeleisen sitzt der Wassertank im Gerät. Er ist klein, weil er mitgetragen wird, und der Dampf entsteht an der heißen Sohle. Bei einer Station steht der Tank daneben, eine Pumpe baut Druck auf, und der Dampf kommt über einen Schlauch ins Bügeleisen. Daraus folgen zwei Dinge: Das Handstück wird leichter, weil kein Wasser darin ist, und der Dampf lässt sich mit Druck durch dickeres Gewebe treiben. Der Preis dafür ist der Platz — eine Station braucht eine Abstellfläche neben dem Brett und lässt sich schlechter verstauen. Wer zweimal im Jahr eine Bluse glättet, braucht sie nicht.
Bar, Gramm und Watt: welche Zahl was sagt
Drei Angaben stehen auf jeder Packung, und sie messen Verschiedenes. Die Bar-Zahl ist der Pumpendruck und reicht in dieser Auswahl von 3,5 beim Clatronic bis 8,5 beim Philips der 7000er Serie. Die Gramm je Minute sind der Dauerdampf, also die Menge, die beim Bügeln anliegt — hier zwischen 90 und 170. Der Dampfstoß ist eine dritte Zahl und beschreibt die kurze Spitze auf Knopfdruck; sie liegt bei den Geräten hier zwischen 280 und 650 Gramm. Und die Wattzahl ist die Leistungsaufnahme: Sie sagt vor allem, wie schnell aufgeheizt wird, LEHMANN nennt dafür 50 Sekunden, Severin 90.
Der Tank bestimmt, wie oft man unterbricht
Zwei Angaben gehören zusammen: Größe und ob er abnehmbar ist. Die Größen liegen hier zwischen 1,2 und 1,8 Litern, und daraus rechnen die Hersteller Bügelzeiten von 80 Minuten bis über einer Stunde vor. Abnehmbar nennen ihn LEHMANN, Severin und die beiden Tefal-Geräte ausdrücklich; Philips nennt für die 6000er Serie eine große Einfüllöffnung zum Nachfüllen unter dem Wasserhahn, für die 7000er zusätzlich ein Ton- und Lichtsignal, wenn der Tank leer ist. Das klingt nach Zubehör und ist es nicht: Ein Gerät, das ohne Vorwarnung keinen Dampf mehr liefert, unterbricht mitten im Hemd.
Kalk ist der Grund, warum Stationen aufhören zu arbeiten
In einer Station wird Wasser verdampft, und was darin gelöst ist, bleibt zurück. Die Hersteller gehen das unterschiedlich an. Tefal nennt für beide Geräte hier einen Kalk-Kollektor, der die Rückstände sammelt und sich abnehmen lässt; Severin nennt eine Selbstreinigungs- und eine Anti-Kalk-Funktion, Clatronic ein Anti-Tropf-System. Wie hart das Wasser zu Hause ist, sagt die Auskunft des örtlichen Wasserversorgers, und welches Wasser eingefüllt werden darf, steht in der Anleitung des jeweiligen Geräts — die Angaben unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller, und sie entscheiden darüber, ob die Pumpe nach zwei Jahren noch fördert.
Was nicht auf diese Seite gehört
Ein Handdampfglätter ist ein anderes Gerät: Er hängt am Kleiderbügel statt auf dem Brett zu liegen, arbeitet drucklos und kostet einen Bruchteil; er steht mit Bügelbrett, Wäschekorb und Fusselrasierer unter Wäsche & Textilpflege. Dort steht auch das Bügelbrett selbst — eine Station braucht eines mit stabiler Ablage, aber gekauft wird es getrennt. Waschmittel und Fleckenmittel gehören ebenfalls dorthin. Und Geräte, die Polster und Teppich nass reinigen, stehen unter Polsterreiniger — sie sprühen und saugen, statt zu glätten.
Häufige Fragen zu Dampfbügelstationen
Lohnt sich eine Station gegenüber einem Dampfbügeleisen?
Das hängt an der Menge. Eine Station spielt ihren Vorteil aus, wenn regelmäßig ein Stapel anfällt: Der Tank reicht hier für 80 Minuten bis über eine Stunde, das Handstück bleibt leicht, weil kein Wasser darin ist, und der Dampf steht unter Druck. Für zwei Blusen im Monat ist sie das falsche Gerät — sie braucht Abstellfläche neben dem Brett, heizt je nach Modell 50 bis 90 Sekunden auf und kostet ein Vielfaches. Die Grenze liegt ungefähr dort, wo das Nachfüllen eines kleinen Tanks anfängt zu stören.
Wie viel Bar brauche ich wirklich?
Weniger, als die Werbung nahelegt — und die Bar-Zahl allein beantwortet die Frage nicht. In dieser Auswahl nennt das günstigste Gerät 3,5 bar und 90 Gramm Dampf je Minute, das teuerste 8,5 bar und 170 Gramm. Dazwischen liegen Geräte, die viel Druck und wenig Dampf angeben, und solche, bei denen es umgekehrt ist. Für Baumwollhemden und Bettwäsche reichen die Angaben im mittleren Bereich; wer Leinen, Jeans oder Vorhänge glättet oder hängende Kleidung senkrecht bedampft, findet den Unterschied oben. Lies beide Zahlen, nicht die größere.
Kann ich normales Leitungswasser einfüllen?
Das schreibt jeder Hersteller für sein Gerät selbst vor, und die Angaben unterscheiden sich — die Anleitung des gekauften Geräts ist hier die einzige verlässliche Quelle. Was alle gemeinsam haben, ist der Umgang mit dem, was zurückbleibt: Tefal nennt für beide Geräte dieser Auswahl einen abnehmbaren Kalk-Kollektor, Severin eine Selbstreinigungs- und Anti-Kalk-Funktion. Wie hart das Wasser am Wohnort ist, sagt der örtliche Wasserversorger; bei hartem Wasser wird das Entkalken zur Routine statt zur Ausnahme.
Brauche ich ein besonderes Bügelbrett dazu?
Ein Brett mit stabiler Ablage für die Station ist praktisch, Pflicht ist es nicht — viele Stationen stehen daneben auf einem Hocker oder dem Boden, solange der Schlauch reicht. Wichtiger ist die Auflage: Eine Station bringt deutlich mehr Dampf ins Gewebe als ein Bügeleisen, und der muss nach unten entweichen können. Ein dichter, alter Bezug staut ihn und macht das Brett feucht. Bretter, Bezüge und der Rest der Wäscheausstattung stehen unter Wäsche & Textilpflege.