Standmixer Glaskrug, Tritan und die passende Größe

Vom 600-Milliliter-Becher für unterwegs bis zum Zwei-Liter-Krug — sortiert danach, woraus der Behälter besteht und wie viel hineingeht.

Ein Standmixer wird fast immer nach der Wattzahl gekauft und fast immer nach dem Behälter bereut. Er steht dann da und macht ordentliche Smoothies, aber der Krug ist zu groß für eine Portion, zu klein für die Familie, er passt nicht unter den Hängeschrank, oder er ist aus Kunststoff, obwohl regelmäßig heiße Suppe hineinsoll. Diese Seite sortiert deshalb nicht nach Marke und nicht nach Leistung, sondern nach den zwei Fragen, die beim Aufstellen übrig bleiben: woraus der Krug ist und wie viel er fasst.

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Zwei Dinge, die vor dem Kauf feststehen sollten

Zuerst der Behälter. Er entscheidet, was das Gerät kann und wie es sich anfühlt: Ein Glaskrug ist schwer, kratzfest und nimmt keinen Geruch an, und mehrere Hersteller geben ihn ausdrücklich als hitzebeständig an — damit ist heiße Suppe kein Sonderfall mehr. Tritan und andere BPA-freie Kunststoffe sind leichter, unempfindlich gegen Stürze und deshalb die Bauart, die bei To-go-Bechern und bei den großen Hochleistungsgeräten überwiegt. Was in keiner Wattzahl steht: Wer den Krug jeden Morgen aus dem Oberschrank hebt, merkt den Unterschied täglich.

Das zweite ist die Menge, und sie wird meistens zu groß gewählt. Ein Ein-Personen-Smoothie sind 400 bis 600 Milliliter, und ein Zwei-Liter-Krug mit dieser Füllung mixt an der Klinge vorbei, weil das Messer nicht eintaucht. Umgekehrt reicht ein 600-Milliliter-Becher nicht für eine Suppe für vier. Die Hersteller nennen dabei zwei Zahlen, die nicht dasselbe sind: das Fassungsvermögen des Kruges und das Arbeitsvolumen — bei einem der Geräte dieser Auswahl 2 Liter gegen 1,5 Liter, bei einem anderen 2 gegen 1,8. Maßgeblich ist die zweite Zahl.

Alle Empfehlungen im Überblick

KategorieProduktKurz erklärt
Glaskrug zum EinstiegPrincess Standmixer Black Steel, 1000 W, 1,5-Liter-Glaskrug, 4 Stufen mit PulsDer günstigste Weg zum Glaskrug in dieser AuswahlAnsehen →
Glas und Becher in einemRussell Hobbs Standmixer 2-in-1, 1,5-L-Glasbehälter und 600-ml-To-go-BecherDie Antwort auf die Frage, die diese Seite teiltAnsehen →
Eine Portion, mitnehmbarWMF Kult X Mix & Go Mini Smoothie Maker, 300 W, 600-ml-Flasche aus TritanDie kleinste Bauart und die einzige, die mitkommtAnsehen →
Tritan statt GlasBosch VitaPower Serie 4 MMB6141B, 1200 W, 1,5-l-Mixbehälter aus TritanDas Gegenstück zum Glaskrug in derselben GrößeAnsehen →
Glas für HeißesTefal PerfectMix Essential BL771BF0, 1200 W, hitzebeständiger 2-l-GlasbehälterDer einzige in dieser Auswahl, bei dem der Hersteller heiße Zutaten ausdrücklich als Anwendung nenntAnsehen →
Zwei Liter für die FamiliePhilips Standmixer 5000 Serie, 1200 W, 2-Liter-Behälter mit Blend-and-go-BecherDie Familiengröße in KunststoffAnsehen →
Hochleistung mit TimerNutrilovers NUTRI-BLENDER MAX, 2000 W, 2-l-Tritanbecher, 9 Stufen und Digital-TimerDer Einstieg in die HochleistungsklasseAnsehen →
Profigerät mit StößelOptimum 9200A Hochleistungsmixer, 2.611 W, 2-Liter-Behälter, mit Stößel und NussmilchbeutelDas obere Ende dieser Auswahl und die Klasse, in der ein Mixer mehr kann als SmoothiesAnsehen →

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Unsere Empfehlungen: vom To-go-Becher bis zum Profigerät

Glaskrug zum Einstieg Werbung

Princess Standmixer Black Steel, 1000 W, 1,5-Liter-Glaskrug, 4 Stufen mit Puls

Der günstigste Weg zum Glaskrug in dieser Auswahl. Der Hersteller nennt einen robusten 1,5-Liter-Glaskrug, sechs Edelstahlklingen und einen 1000-Watt-Motor mit vier Geschwindigkeiten und Pulsfunktion; als Anwendung stehen Eis und gefrorenes Obst ausdrücklich dabei. Dazu eine Nachfüllöffnung im Deckel und ein beleuchteter Drehregler — zwei Kleinigkeiten, die man erst vermisst, wenn sie fehlen.

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Vorteile

  • 1,5-Liter-Glaskrug laut Hersteller, also kratzfest und geruchsneutral
  • sechs Edelstahlklingen, laut Hersteller auch für Eis und gefrorenes Obst
  • Nachfüllöffnung im Deckel und beleuchteter Drehregler

Nachteile

  • 1000 Watt sind die Mittelklasse — Nüsse zu Mus geht damit nicht
  • ein Glaskrug ist schwer und bricht, wenn er fällt
  • der Hersteller sagt nichts darüber, ob der Krug heiße Zutaten verträgt
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Glas und Becher in einem Werbung

Russell Hobbs Standmixer 2-in-1, 1,5-L-Glasbehälter und 600-ml-To-go-Becher

Die Antwort auf die Frage, die diese Seite teilt: Er bringt beide Behälter mit. Auf denselben Sockel passen laut Hersteller ein 1,5-Liter-Glasbehälter für große Mengen und ein BPA-freier 600-Milliliter-To-go-Becher mit Trinköffnung. Das vierflüglige Edelstahlmesser zerkleinert nach Herstellerangabe kalte wie heiße Zutaten, der Motor schafft 22.400 Umdrehungen, dazu Impuls- und Ice-Crush-Funktion.

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Vorteile

  • Glasbehälter und To-go-Becher passen laut Hersteller auf denselben Sockel
  • das Messer zerkleinert nach Herstellerangabe kalte wie heiße Zutaten
  • Mixbehälter spülmaschinengeeignet, Edelstahlmesser herausnehmbar

Nachteile

  • zwei Behälter brauchen auch zwei Plätze im Schrank
  • nur zwei Geschwindigkeitsstufen, weniger Abstufung als bei den größeren Geräten
  • der Hersteller nennt keine Wattzahl, sondern nur die Motorleistung in PS
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Eine Portion, mitnehmbar Werbung

WMF Kult X Mix & Go Mini Smoothie Maker, 300 W, 600-ml-Flasche aus Tritan

Die kleinste Bauart und die einzige, die mitkommt: gemixt wird direkt in der 600-Milliliter-Flasche, dann Schraubdeckel drauf und mitnehmen. Der Hersteller nennt Tritan-Kunststoff mit Skala, einen auslaufsicheren To-go-Deckel, 300 Watt bei 23.000 Umdrehungen und eine Sicherheitsabschaltung, die nur bei aufgesetztem Behälter freigibt. Als Anwendung stehen neben Smoothies auch Nüsse, Gewürze und Crushed Ice dabei.

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Vorteile

  • gemixt wird in der Trinkflasche, laut Hersteller mit auslaufsicherem Schraubdeckel
  • alle abnehmbaren Teile sind laut Hersteller spülmaschinenfest
  • Sicherheitsabschaltung, die nur bei aufgesetztem Behälter freigibt

Nachteile

  • 300 Watt und 600 Milliliter — das reicht für eine Portion und nicht für eine Suppe
  • Tritan bekommt mit der Zeit Kratzer, anders als Glas
  • kein Drehregler, also keine Feinabstufung der Geschwindigkeit
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Tritan statt Glas Werbung

Bosch VitaPower Serie 4 MMB6141B, 1200 W, 1,5-l-Mixbehälter aus Tritan

Das Gegenstück zum Glaskrug in derselben Größe: 1,5 Liter, aber aus Tritan und damit deutlich leichter. Der Hersteller nennt 1200 Watt, 30.000 Umdrehungen und ein ProPerformance-System aus Klingenform und Führung des Mixguts. Die Herstellerangaben nennen auch die Grenzen ungewöhnlich deutlich — Mandeln, Zwiebeln und Fleisch gehören laut Bosch nicht hinein, und für Nussmus wird ein separater Stößel als Zubehör verlangt.

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Vorteile

  • 1200 Watt bei 30.000 Umdrehungen laut Hersteller
  • Tritan-Behälter, also leichter und bruchfester als ein Glaskrug
  • spülmaschinengeeignete Teile und werkzeuglose Montage laut Hersteller

Nachteile

  • Mandeln, Zwiebeln und Fleisch schließt der Hersteller ausdrücklich aus
  • Nussmus geht nur mit einem Stößel, der als Zubehör gekauft werden muss
  • Mayonnaise lässt sich laut Hersteller nicht damit herstellen
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Glas für Heißes Werbung

Tefal PerfectMix Essential BL771BF0, 1200 W, hitzebeständiger 2-l-Glasbehälter

Der einzige in dieser Auswahl, bei dem der Hersteller heiße Zutaten ausdrücklich als Anwendung nennt: Der 2-Liter-Glasbehälter ist laut Tefal hitzebeständig, das Nutzvolumen beträgt 1,5 Liter. Dazu 1200 Watt bei bis zu 28.000 Umdrehungen, abnehmbare Powelix-Klingen und eine stufenlos einstellbare Geschwindigkeit statt fester Stufen. Der Hersteller gibt außerdem an, das Gehäuse bestehe zu 58 Prozent aus recyceltem Kunststoff.

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Vorteile

  • Glasbehälter laut Hersteller hitzebeständig, heiße Zutaten sind vorgesehen
  • stufenlos einstellbare Geschwindigkeit statt fester Stufen
  • Klingen abnehmbar, Glasbehälter spülmaschinenfest laut Hersteller

Nachteile

  • 2 Liter Fassungsvermögen, aber nur 1,5 Liter Nutzinhalt
  • ein Zwei-Liter-Glaskrug ist das schwerste Teil dieser Auswahl
  • gegenüber dem 1,5-Liter-Gerät derselben Klasse braucht er mehr Höhe im Schrank
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Zwei Liter für die Familie Werbung

Philips Standmixer 5000 Serie, 1200 W, 2-Liter-Behälter mit Blend-and-go-Becher

Die Familiengröße in Kunststoff: 2 Liter Fassungsvermögen bei 1,5 Litern Arbeitsvolumen, 1200 Watt und ein gerippter Behälter, der das Mixgut laut Hersteller in Zirkulation hält. Drei Geschwindigkeitsstufen plus Puls, dazu ein Blend-and-go-Becher, in dem direkt gemixt und mitgenommen wird. Der Hersteller nennt eine manuelle Reinigungseinstellung und spülmaschinenfeste Teile.

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Vorteile

  • 2 Liter Fassungsvermögen, laut Hersteller 1,5 Liter Arbeitsvolumen
  • gerippter Behälter, der das Mixgut laut Hersteller in Zirkulation hält
  • Blend-and-go-Becher liegt bei, es wird direkt darin gemixt

Nachteile

  • Kunststoffbehälter — wer Glas will, sieht die beiden Geräte darüber an
  • drei Stufen plus Puls, also weniger Abstufung als ein stufenloser Regler
  • zum Fassungsvermögen kommt die Höhe: ein Zwei-Liter-Krug passt nicht unter jeden Hängeschrank
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Hochleistung mit Timer Werbung

Nutrilovers NUTRI-BLENDER MAX, 2000 W, 2-l-Tritanbecher, 9 Stufen und Digital-Timer

Der Einstieg in die Hochleistungsklasse. Der Hersteller nennt 2000 Watt bei 35.000 Umdrehungen, ein Sechs-Klingen-Messer aus Edelstahl 304 und einen 2-Liter-Becher aus BPA-freiem Tritan. Bedient wird über neun Stufen, drei Automatikprogramme für Smoothie, Saußen und Crushed Ice sowie einen Timer mit Digitalanzeige. Eine der wenigen Lautstärkeangaben überhaupt steht ebenfalls dabei: weniger als 75 Dezibel, mit Silikon-Dämpfungsauflage und Anti-Shock-Füßen.

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Vorteile

  • 2000 Watt bei 35.000 Umdrehungen laut Hersteller, auch für Gefrorenes
  • neun Stufen, drei Automatikprogramme und Timer mit Digitalanzeige
  • Hersteller nennt weniger als 75 Dezibel und eine Silikon-Dämpfungsauflage

Nachteile

  • 2 Liter Tritan statt Glas — in dieser Klasse die übliche Bauart, aber eben Kunststoff
  • neun Stufen und sieben Programme sind mehr Bedienung, als die meisten brauchen
  • ein Gerät dieser Größe bleibt auf der Arbeitsplatte stehen, es wandert nicht in den Schrank
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Profigerät mit Stößel Werbung

Optimum 9200A Hochleistungsmixer, 2.611 W, 2-Liter-Behälter, mit Stößel und Nussmilchbeutel

Das obere Ende dieser Auswahl und die Klasse, in der ein Mixer mehr kann als Smoothies. Der Hersteller nennt 2.611 Watt, 48.000 Umdrehungen, sechs Edelstahlklingen und einen 2-Liter-Behälter, der ausdrücklich für Nass- und Trockenzubereitung angegeben ist — also auch für Getreide und Nüsse. Stößel, Nussmilchbeutel und Silikonschaber liegen laut Hersteller bei, dazu ein Überhitzungs- und Überlastschutz.

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Vorteile und Nachteile ▾

Vorteile

  • laut Hersteller für Nass- und Trockenzubereitung, also auch Getreide und Nüsse
  • 2.611 Watt und 48.000 Umdrehungen, der stärkste Antrieb dieser Auswahl
  • Stößel, Nussmilchbeutel und Silikonschaber liegen laut Hersteller bei

Nachteile

  • die Herstellerangaben nennen weder Programme noch Lautstärke im Detail
  • wer nur Smoothies aus weichem Obst macht, zahlt für Reserven, die er nicht abruft
  • mit 2 Litern und Profiantrieb das größte und schwerste Gerät hier
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Wer eine bestimmte Farbe sucht, eine Größe zwischen den hier gezeigten oder eine Marke, die oben nicht vorkommt, findet in der Amazon-Suche den vollständigen Bestand — die acht Posten darüber sind eine Auswahl nach Behälter, Größe und Leistungsklasse, keine Marktübersicht.

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Ratgeber: Behälter, Größe, Leistung

Vier Fragen entscheiden, welcher Mixer auf die Arbeitsplatte gehört — und in dieser Reihenfolge sind die Abschnitte geordnet.

Glaskrug oder Tritan: was der Behälter entscheidet

Glas und Kunststoff unterscheiden sich in vier Punkten, und keiner davon ist Geschmackssache. Glas ist schwer — das ist beim Ausgießen angenehm, weil der Krug auf der Platte steht, und beim Einräumen lästig. Es bekommt keine Kratzer von harten Zutaten und nimmt weder Farbe noch Geruch an; wer regelmäßig Kurkuma oder Rote Bete mixt, sieht das nach einem halben Jahr. Und es verträgt Hitze: Tefal gibt den Behälter des PerfectMix ausdrücklich als hitzebeständig an und nennt das Mixen heißer Zutaten als Anwendung. Tritan dagegen ist leicht, bricht nicht, wenn er fällt, und ist die einzige Bauart, die sich als Trinkflasche mitnehmen lässt. Bei heißen Flüssigkeiten gilt für beide Bauarten dieselbe Vorsicht: die Herstellerangabe lesen und den Deckel nicht dicht verschließen, weil der Dampf einen Druck aufbaut.

Größe: von 0,6 bis 2 Litern

Die kleinste Bauart ist der Becher-Mixer: 0,6 Liter, der Becher wird gestürzt auf den Sockel geschraubt, gemixt und dann als Flasche mitgenommen. Er kann genau eine Portion, und er kann sie schnell. Die Mittelklasse liegt bei 1,5 Litern — das ist der Krug, der für zwei bis drei Portionen reicht und noch unter die meisten Hängeschränke passt. Zwei Liter sind Familiengröße, und dort lohnt der Blick auf die zweite Zahl: Philips nennt für die 5000er Serie 2 Liter Fassungsvermögen bei 1,5 Litern Arbeitsvolumen, Tefal ebenso, und beim größeren Philips sind es 2 gegen 1,8 Liter. Der Unterschied ist kein Marketing, sondern der Platz, den der Wirbel im Krug braucht. Und ein Maß, das niemand nachschlägt: Ein Zwei-Liter-Gerät ist mit Krug oft über vierzig Zentimeter hoch — unter einem Hängeschrank in Standardhöhe lässt es sich dann nur schräg befüllen.

Leistung, Klingen und was „Hochleistung“ heißt

Die Wattzahl allein sagt wenig, weil sie die Aufnahme des Motors misst und nicht das, was an der Klinge ankommt. Trotzdem lässt sich die Auswahl grob in drei Stufen teilen. Bis etwa 600 Watt reicht es für weiches Obst, Sahne und Shakes; Philips gibt für die 3000er Serie 600 Watt an. Zwischen 1000 und 1300 Watt liegt die Mittelklasse, die auch gefrorene Beeren und Eiswürfel schafft — dort werben die Hersteller mit sechs statt vier Klingen und mit Drehzahlen um 25.000 bis 30.000 Umdrehungen. Ab etwa 2000 Watt beginnt das, was als Hochleistungsmixer verkauft wird: Nutrilovers nennt 2000 Watt und 35.000 Umdrehungen, Optimum für den 9200A 2.611 Watt und 48.000. Was diese Klasse zusätzlich kann, ist Trockenes — Nüsse zu Mus, Getreide zu Mehl — und genau dafür liegen dort Stößel und Nussmilchbeutel bei. Wer Smoothies aus weichem Obst macht, zahlt für Reserven, die er nie abruft.

Reinigung, Lautstärke und der Platz, an dem er steht

Fast alle Hersteller dieser Auswahl geben die abnehmbaren Teile als spülmaschinengeeignet an, und mehrere haben eine Selbstreinigung: warmes Wasser mit einem Tropfen Spülmittel, zehn Sekunden auf höchster Stufe — Philips nennt für die 7000er Serie zwei Minuten für den ganzen Vorgang. Wichtiger als das Programm ist, ob sich das Messer herausnehmen lässt: Bei einem festen Klingenkreuz bleibt unter den Flügeln immer ein Rest. Zur Lautstärke machen die wenigsten Hersteller eine Angabe; Nutrilovers nennt für den NUTRI-BLENDER MAX weniger als 75 Dezibel und eine Silikon-Dämpfungsauflage — das ist eine der wenigen Zahlen, die sich überhaupt vergleichen lässt. Und der Stellplatz entscheidet mehr, als es klingt: Ein Mixer, der nach jedem Gebrauch in den Unterschrank wandert, wird seltener benutzt als einer, der stehen bleibt.

Was nicht auf diese Seite gehört

Ein Stabmixer löst eine andere Aufgabe: Er geht in den Topf, statt dass der Topfinhalt zu ihm kommt, und für eine Portion Suppe ist er schneller sauber. Er steht deshalb im Ratgeber Küchen-Grundausstattung fürs erste Zuhause und nicht hier. Ebenfalls nicht hier: die Küchenmaschine, die knetet und rührt statt zu zerkleinern — sie steht unter Küchenmaschine für Teig & Fleischwolf —, der Slow Juicer, der presst und die Fasern zurücklässt, statt sie mitzumixen, und die Eismaschine, die kühlt, statt nur zu zerkleinern. Kleingeräte, die keine eigene Rubrik tragen, stehen unter Küchenhelfer & Kleingeräte.

Häufige Fragen zu Standmixern

Glaskrug oder Kunststoff — was ist besser?

Das hängt daran, was stören soll. Glas ist kratzfest, nimmt weder Farbe noch Geruch an und wird von mehreren Herstellern ausdrücklich als hitzebeständig angegeben; dafür ist es schwer und geht kaputt, wenn es fällt. Tritan und andere BPA-freie Kunststoffe sind leicht und bruchfest und die einzige Bauart, die sich als Trinkflasche mitnehmen lässt; dafür bekommen sie mit der Zeit Kratzer und können sich verfärben. Wer den Krug täglich aus dem Oberschrank hebt, merkt den Gewichtsunterschied öfter als alles andere.

Wie viel Watt braucht ein Standmixer?

Für weiches Obst, Sahne und Shakes genügen rund 600 Watt. Wer gefrorene Beeren oder Eiswürfel mixt, ist bei 1000 bis 1300 Watt richtig — das ist die Klasse, in der die Hersteller sechs statt vier Klingen und Drehzahlen um 25.000 bis 30.000 Umdrehungen angeben. Ab etwa 2000 Watt beginnt die Hochleistungsklasse, die auch Trockenes wie Nüsse oder Getreide verarbeitet. Die Wattzahl misst dabei die Leistungsaufnahme des Motors und nicht, was an der Klinge ankommt; sie taugt zum Einordnen, nicht zum Vergleichen auf zehn Watt genau.

Kann ich heiße Suppe im Standmixer pürieren?

Nur, wenn der Hersteller es ausdrücklich angibt. Ein Teil der Geräte ist dafür gebaut — Tefal nennt den Glasbehälter des PerfectMix hitzebeständig und das Mixen heißer Zutaten als Anwendung, Russell Hobbs schreibt, das Messer zerkleinere kalte wie heiße Zutaten. Bei allen anderen ist es ein Risiko für den Behälter. Unabhängig davon gilt: Heißes entwickelt Dampf, und ein dicht verschlossener Deckel baut damit Druck auf. Die Herstellerangabe zum Deckel steht in der Anleitung und ist bei diesem einen Punkt keine Formalie.

Standmixer oder Stabmixer?

Der Standmixer ist besser, wenn es fein werden soll und wenn mehrere Portionen auf einmal anfallen: Der Krug hält die Zutaten im Wirbel, und die höhere Drehzahl macht aus faserigem Grünzeug einen glatten Smoothie. Der Stabmixer ist besser, wenn der Topf schon auf dem Herd steht — er geht hinein, statt dass umgefüllt wird, und er ist für eine Portion schneller sauber. Wer beides selten braucht, fährt mit dem Stabmixer günstiger; wer täglich Smoothies macht, kommt mit ihm nicht auf dieselbe Konsistenz.

Von Oliver Meier · Zuletzt aktualisiert am 17. September 2026

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